Business Cup 2005

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Experimentell!

Tag 3 - 24.10.2005

Enge Begegnung

Der erste Wettfahrttag begann in der Früh zunächst mit der Kürzung des Großfalls, um einen besseren Halt in der Klemme zu erreichen. Außerdem wurde die fehlende Segellatte durch die gestern organisierte ersetzt, die zunächst in mühsamer Handarbeit in Form gebracht werden mußte. Den Anker montierten wir für die Zeit der Regatta ab, um die Unfallgefahr zu senken.

Wir begaben uns gemeinsam zum Frühstücksbuffet und stärkten uns für einen Tag, der sich schon zu diesem Zeitpunkt als sonnig und schwachwindig ankündigte. Die Steuermannsbesprechung um halb neun brachte die Information, daß trotz fehlenden Windes alle Yachten bis spätestens zehn Uhr ausgelaufen sein sollten. Im Regattagebiet wollten wir gemeinsam auf mehr Wind warten.

Die Boote dümpelten bei nahezu Windstille vor sich hin. Diverse Segler nutzten die Gelegenheit zum Baden, von der Dida Ivo ging nur Micha D. ins Wasser. Nach einigen Stunden frischte der Wind glücklicherweise langsam auf, so daß die Wettfahrtleitung für 14:50 Uhr den Start der ersten Wettfahrt ankündigte.

Aus der Beobachtung der ersten Startgruppe beschlossen wir, von der Mitte der Startlinie zu starten, um uns nicht in einem großen Pulk wiederzufinden. Obwohl uns ein Mitbewerber noch in der letzten Minute über die Linie luven wollte ging der Plan auf, wir kamen zeitnah nach dem Schuß über Linie segelten auf die erste Kreuz.

Jule am Spi

Nach der Kreuz kam an der ersten Tonne (die sind hier aus Fels und stehen immer da) ein sehr gelungenes Spi-Manöver. Das Setzen des Spinnakers hinter der Genoa und das Wegrollen derselben schafften wir in sehr kurzer Zeit und so konnten wir - im Gegensatz zu einem Segler neben uns - alsdann mit spibeschleunigter Fahrt unseren Kurs zur nächsten Wendemarke (Fels, mit Leuchtturm drauf). Sogar die Shifte(n), die wir vorher nicht üben konnten (naja, nur das eine mal, wo wir dann lieber gleich geborgen haben...), klappte(n) auf Anhieb!

Schon beim Zieleinlauf beschlich uns das Gefühl, daß wir unsere Sache gar nicht mal so schlecht gemacht hätten - aber das lange Warten begann hier ja erst, bis wir nach dem Abendessen und der Siegerehrung die Ergebnislisten anschauen konnten. Nachdem wir am Steg der Assa Abloy (Volvo Open 60) noch einige Zeit Marion (Olympia-Turmspringerin) bei ihren Sprüngen von der Saling des Ocean Racers zugeschaut hatten, hielt uns nichts mehr zurück und wir mußten schauen, was wir ersegelt hatten (nun, für einen Platz unter den ersten drei unserer Gruppe hatte es wie erwartet nicht gereicht). Mit einem Platz 11 von 41 - also komfortabel im oberen Drittel - waren wir sehr zufrieden!

Auch wenn für den morgigen Tag wieder nur sehr wenig Wind angekündigt ist, ist die zeitliche Planung wie heute, also Frühstück gegen acht Uhr.

ob


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Oliver Brandmüller
Last modified: Mon Nov 7 21:16:31 CET 2005