Business Cup 2005

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Experimentell!

Tag 4 - 25.10.2005

Micha am Ziel

Auch der heutige Tag hielt schon von Beginn an vor allem eines für uns bereit: Kaum Wind. Schon auf dem Weg zum Frühstück war viel Sonne, aber wenig Wind zu spüren und es wärmte sich langsam aber sicher auf. Ganz der Vorhersage entsprechend. Und so kristallisierte sich schnell heraus, daß nach der Steuermannsbesprechung keine Hektik aufkommen würde.

Als erstes Event an diesem Tag fand der Insellauf statt. Aus unserer Crew hatte sich Michael D. als einziges Mitglied mit Laufambitionen erwiesen und schon während des Frühstücks schnell die Anmeldekarte ausgefüllt - offensichtlich mit so großem Elan, daß er die Startnummer "1" ergattern konnte! Und so bereitete er sich auf den Lauf von 3,33nm (etwa 6km) vor, während wir gemütlich zum Startplatz schlenderten um ihn anzufeuern.

Michael holte in seiner Gruppe den hervorragenden fünften Platz beim Lauf, lief also in der Spitzengruppe mit! Nach der Siegerehrung fuhr Wettfahrtleiter Schmidleitner mit dem Motorboot in das Wettfahrtrevier, um nach dem Wind zu sehen. Anschließend wurde bekanntgegeben, daß wir um 11:30 Uhr gemeinsam auslaufen und so dem ORF-Hubschrauber ein imposantes Bild bieten.

Crew an Deck

Um 12:45 Uhr war unser Start in eine Wettfahrt, die noch weniger Wind zu bieten hatte als die gestrige. Da wir heute eine etwas bessere Startposition ergattern wollten, hatten wir mit deutlich mehr Konkurrenz an der Startlinie zu kämpfen. Auch wenn wir uns von kritischen Situationen weitgehend freihalten konnten und auch nicht - wie versucht - über die Linie geluvt wurden, war es ziemlich eng. Um uns herum konnten wir diverse Nahezukollisionen beobachten, einmal berührten sich lautstark wenige Meter vor uns Bug- und Heckkorb anderer Teilnehmer.

Die Kreuz gelang uns bei dem extrem wenigen Wind leider nicht sonderlich. Von Berührungen, die wir mehrfach bei anderen beobachten konnten, blieben wir verschont. Heute gab es einen einfachen Up-Down-Kurs, also kein Dreieck. Vor der Tonne (Plastik!) mußten wir bei fast Flaute mit 0,3 Knoten Fahrt noch einen kurzen Holeschlag machen, was sich nicht wirklich positiv auswirkte. Auf dem Vorwindkurs versuchten wir uns, indem wir nicht im Feld mitfuhren, sondern statt unter Land auf das offnere Wasser fuhren, einen Vorteil zu verschaffen, was uns zwar keine Plätze kostete, allerdings auch keinen Vorteil brachte.

Nach dem Zieleinlauf ging es zurück in die Marina. Dort war der nächste Programmpunkt des Abendessen und die anschließende Siegerehrung. Daß wir nicht unter den ersten dreien unserer Gruppe waren, wußten wir natürlich schon. Ein späterer Blick auf die Liste offenbarte dann aber einen ernüchternden Platz 34 von 38, die heute in unserer Gruppe die Wettfahrt beendet haben. Die Hoffnung ruht auf der dritten Wettfahrt - wenn wir die besser segeln, dann könnten wir den heutigen Tag aus der Wertung streichen.

ob


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Oliver Brandmüller
Last modified: Mon Nov 7 21:16:12 CET 2005