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Tag 15 - 20.08.2005
Der Tag der Abreise begann nach dem Aufstehen natürlich ersteinmal damit, den Rest unserer persönlichen Dinge zu verpacken und die geringen Mengen Lebensmittel, die wir noch über hatten, entweder zu verspeisen oder als Geschenk an die Folgecrew im Boot zu lassen (nein, nichts Verderbliches!). Um kurz nach zehn kam der Mitarbeiter der Charterfirma und wir brachten die Abnahme hinter uns. Dies ging recht schnell vonstatten und wir vereinbarten, daß wir unser Gepäck bis zum Abflug an Bord lassen durften. Auf die Frage, ob wir den (angebrochenen) Gin und Sherry auch an Bord lassen könnten bzw. ob er ihn ggf. haben wollte, erhielten wir als Antwort nach einem Blick auf die Flaschen: "I'll do my best!" - etwas anderes hätte uns in Finnland allerdings auch gewundert. Die Crew trennte sich nun in zwei Gruppen auf: Astrid, Andrew, Birgit und Armin flogen früher über Amsterdam, Verena, Rico und Olli später über Frankfurt nach Deutschland zurück. Beide Gruppen erkundeten noch Helsinki, bevor sie jeweils zur Diana zurückgingen, das Gepäck holten und mit dem Taxi gen Flughafen fuhren.
Das Einchecken am Flughafen funktionierte prima, nur bei der Sicherheitskontrolle fiel Rico auf: Er hatte ein Feuerzeug aus Metall dabei. Die Frage des Sicherheitspersonals, ob er einen spitzen Gegenstand hätte, um das Gas auszuleeren, mußte Rico wahrheitsgetreu mit "nein" beantworten. Der tiefere Sinn erschloß sich uns alllerdings nicht, denn einen spitzen Gegenstand hätten sie ihm vermutlich zuallererst abgenommen... Nach der Sicherheitskontrolle war die Überraschung groß, denn wir trafen Astrid und Andrew im Wartebereich, die eigentlich bereits hätten abgeflogen sein sollen, zusammen mit Birgit und Armin. Sie hatten bei der überbuchten Maschine allerdings gegen Bestechungsgeld auf ihre Plätze verzichtet und waren nun auf den gleichen Flieger gebucht, wie Verena, Rico und Oliver. Nach der Landung in Frankfurt/Main und einem langen Rollen auf die Parkposition meldete sich der Captain des Flugzeugs nochmal: "Hier spricht noch einmal ihr Captain. Wir sind soeben völlig überraschend in Frankfurt gelandet. Es weiß noch niemand davon, daher haben wir auch kein Bodenpersonal. Keine Busse, keine Treppen und keine Gepäckwagen." Wir überlegten, ob diese Tatsache unter Umständen in Zusammenhang damit stehen könnte, daß um uns herum weit und breit nur Cargo-Flugzeuge abgestellt waren. Auch der Blick des Gepäck-Wagen-Fahrers hatte etwas sehr überraschtes. Letzendlich schafften es aber alle ohne weitere Komplikationen nach Hause. ob |
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