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Tag 1 - 23.04.2005Anreise nach Murter Marina Betina
Wie verabredet holte mich Peter um 07:45 Uhr ab. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Flughafen Schönefeld, wo wir bereits auf dem Parkplatz Franka, Maic und Thorsten trafen. Hajo, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Spandau angereist war, wartete bereits beim Check-in auf uns. Wie nicht anders zu erwarten sorgten wir bei der Sicherheitskontrolle mit unserem Gepäck wieder für eine etwas verzögerte Abfertigung. Sei es, dass man sich nicht einig war, ob die CO2-Patronen im normalen oder im Handgepäck transportiert werden dürfen. Auch Maics Feuerzeug, welches im Oktober noch im normalen Gepäck hätte transportiert werden dürfen, sollte nun ins Handgepäck, wenn er nicht dort schon eines verstaut gehabt hätte. Zum Glück war Frankas Mutter noch in Reichweite, so dass sich Maic dieses Mal die 8 Euro Transportgebühr sparen konnte. Der Flug verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Erst in Split auf dem Flughafen setzte wieder eine gewisse Spannung ein, als wir alle unsere Gepäckstücke bereits hatten und nur Franka noch auf ihre Tasche warten musste. Letztendlich kam aber auch ihre Tasche auf dem Förderband zu Tage und wir konnten uns dem Ausgang zu wenden, wo wir bereits "unseren" Fahrer sahen, der uns zur Marina Betina auf Murter bringen sollte. Auf der Fahrt konnten wir einen ersten Eindruck von dem Revier, welches wir in der nächsten Woche durchkreuzen wollen, gewinnen.
In der Marina konnten wir sofort unsere Sachen auf dem
Schiff verstauen und mit der ersten Inspektion beginnen.
Diese hielt unseren Erwartungen nicht Stand. So fehlten
sämtliche Kontrollleinen für den Spibaum, die Seereling
gab sofort nach, als Maic sich dagegen lehnte. Das eines
der Bordklos nur mit Nachdruck zu bedienen war, viel
dabei eigentlich nicht merh so richtig ins Gewicht. Aber
kaum dass wir diese "Mängel" der Stützpunktcrew
mitgeteilt hatten, wuselten schon mehrere Leute bei uns
an Bord herum und begannen damit diese Sachen zu
beseitigen. Bei einer ihrer Gänge über die Landplanke
bestätigte Franka die Behauptung, dass Frauen immer das
meinen, was sie sagen. Während sie über die Landplanke
auf den Kai gehen wollte, wollte Maic ihr helfen, worauf
hin sie mit einem: "Geh weg!" reagierte. Um sofort im
Anschluss, als Maic 2 Schritte zur Seite ging gleich
einschränkte:"Ich meinte doch nicht soweit weg!"
In Anbetracht der Tatsache, dass wir den Leuten bei der Bearbeitung nicht wirklich helfen konnten, machten wir uns auf den Weg zum Wettfahrtbüro, um dort einen Vortrag über Taktik zu zu hören. Wie wir einem aktuellen Program entnehmen konnten ist dieser jedoch abgesagt worden, so dass wir uns gleich in die nächste Knoba verzogen. Die Anwesenheit der Servicecrew eines ortsansässigen Vercharteres wiegte uns in der trügerischen Sicherheit die richtige Wahl getroffen zu haben. Am Ende des Abends waren die Meinung darüber geteilt. Meine gegrillten Kalamarie haben die Erwartungen vollauf erfüllt, während das Wiener Schnitzel und die Pommes deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben sind. An Bord wurde dann noch ein landestypischer Rotwein als Absacker entkorkt, aber auch hier konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden. Die einhellige Meinung ist, dass dieser Wein in homöopatischen Dosen in Wasser durchaus zur Einnahme geeignet ist, aber zu etwas anderem auch nicht. Die Anreise forderte ihren Tribut und so kehrte schnell Ruhe im Schiff ein. mh |
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