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Tag 2 - 24.04.2005Trimmschläge und verlegen nach Marina Hramina
Nach einem Frühstück im Marinarestaurant, gingen wir daran die letzten "Modifikationen" am Boot vorzunehmen. Während Hajo, Thorsten und Peter daran gingen alle Splinte des neu gesetzten Masst zu tapen, Franka und Maic mit dem Bus des Vercharteres zum nächsten Supermarkt gefahren wurden, um unsere Tagesvorräte zu ergänzen, machte ich mich auf den Weg zum Wettfahrtbüro, um die Meldung vorzunehmen. Im Wettfahrtbüro wurde mir dann das komplette Paket bestehend aus Startnummern, Sponsorenflaggen und -auklebern, Segelanweisungen und Namenskarten in die Hand gedrückt. An Bord hatte der Rest inzwischen die Installation der Spischoten vorgenommen und die Steuersäule wieder festgeschraubt. Das Kleben der Sponsorenlogos und Anbringen der Flaggen war schnell gemacht und wir konnten ans Auslaufen denken. Schon beim Auslaufen stelleten wir fest, dass die Logge beharrlich ihren Dienst verweigerte. Selbst die gängigen Methoden, wie rückwärts fahren oder mit einer Leine unter dem Schiff langgehen brachten keine Besserung. Also fuhren wir wieder in die Marina zurück und holten den Stützpunktleiter an Bord, der nach kurzer Suche die Geber für lot und Logge unter einem festverschraubten Bodenbrett fand. Nach einer Reinigung der Logge mit wenig Wassereinbruch waren wir endlich so weit, dass wir mit unseren Trimmschlägen beginnen konnten. Schon auf den ersten Schlägen war klar, dass die Großschot vom Durchmesser für die Klemme zu groß war und und wir damit Probleme beim Auffieren haben. Während eines Kreuzschlages hielt dann die Klemme für die Rollleine den Belastungen nicht mehr Stand und die Genoa rollte sich komplett aus. Die Spischläge offenbarten den Mangel an Winschen auf Deck, denn bei der Shifte fehlten uns einfach die zusäzlichen Spiwinschen. Am frühen Nachmittag liefen wir in die Marina Hramina, damit unser Schiff vermessen werden konnte. Das Anlagemanöver in dem engen Hafenmanöver wurde durch einen Skipper, dem es sichtlich an Entschlussfreude mangelte, erschwert, in dem er 4-5 mal Anlauf nahm, um jeweils einen anderen Liegplatz anzuvisieren. Nach einigem Manövrierem lagen wir dann sicher an der Mooring. Peter und Hajo machten sich auf den Weg zur Marina Betina, um noch jemanden von der Servicecrew abzufangen und nach einer neuen Großschot zu fragen. Kaum dass die Beiden unterwegs waren stellte sich heraus, dass ein elektrisches Element an Bord seinen Dienst quittiert hatte und somit für ein Auslösen des Fi-Schutz-Schalter am Stromkasten sorgte. Ein Anruf bei Peter ergab, dass sie bisher noch keinen von der Servicecrew getroffen hatten. Also rief ich auf der entsprechenden Mobilnummer den Serviceleiter an und informierte ihn über unsere Probleme. Ca. 15 Minuten später trafen Peter und Hajo mit ihm im Schlepptau ein. Kurzerhand wurde die Großschot ausgetauscht und uns der Schalter für die Warmwasserboiler gezeigt. Sobald wir diesen ausschalteten war das Problem behoben. Es ist wohl müßig zu erwähnen, dass sich der Schalter gut versteckt hinter dem Sicherungspanel befand, welches man erst aufschrauben musste. Als wir die Arbeiten beendet hatten, war es auch langsam an der Zeit, zur Auftaktveranstaltung ins zelt zu gehen. Nach einigen kurzen Ansprachen in österreichisch und kroatisch wurde der Run auf das Biffet eröffnet und die Schlacht um die Köstlichkeiten begann. Alle Sachen aufzuzählen, unter denen sich die Tische bogen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. So war wer hungrig aus dem Zelt ging selber schuld. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Schon bei Beginn der Veranstaltung war klar, dass der geplante Ablauf der Regatta nicht einzuhalten, weil es in Böen mit bis zu 40 Knoten wehte. mh
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