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Tag 4 - 26.04.2005Biograd - PiskeraVon einem dumpfen Knall gefolgt von einem Zischen wurde unsere Nachtruhe heute beendet. Meine erste Vermutung, dass sich der Kühlschrank verabschiedet hat, bewahrheitete sich zum Glück nicht. Es war Peters Schwimmweste, der hohen Luftfeuchtigkeit in unserem Salon nicht "standgehalten" hatte.
Nach der Steuermannsbesprechung war zügiges Aufklaren
des Schiffes gefordert. Um 08:30 Uhr war die Besprechung
zu ende und um 09:00 Uhr sollte der erste Start
erfolgen..... Okay, es wird wohl keinen wundern, dass
der erste Start nicht um 09:00 Uhr erfolgte. Übten sich
Nach unserer desaströsen Kreuz vom Vortag, hatten wir uns heute genug Zeit im Vorfeld genommen, um das Schiff auf die herrschende Windverhältnisse einzutrimmen. Dieses zahlte sich dann auch aus und wir konnten uns recht wacker schlagen, auch wenn wir alle der Meinung waren, dass das Schiff an der Kreuz nicht so richtig lief. Auch das Spimanöver klappte sehr gut und wir konnten uns im Feld behaupten und den einen oder anderen Platz gut machen. Auf der sehr langen Zielkreuz bekamen wir dann anschaulich vorgeführt, dass die Elan auf der Kreuz nicht mal annähernd optimal läuft. Eine First 36.7, die zuerst deutlich in Lee von uns lag zog mit ca. 5 Grad mehr Höhe und deutlich mehr Speed an uns vorbei. So mussten wir uns am Ende mit einem 24. Platz in unserer Startgruppe zufrieden geben. Bis zum nächsten Start blieb uns eine Stunde Zeit, in der wir uns längsseits an eine der anderen ELAN 40 legten, nach dem klar war, dass unsere Ankerwinsch ihren Dienst erst nach einer grundlegenden Reparatur wieder aufnehmen würde. Die zweite Wettfahrt des Tages wurde bei sehr leichten Winden gestartet, die sich auch bis zum "bitteren" Ende hielten. Die Wettfahrtleitung hatte ein Einsehen mit uns und verkürzte die Wettfahrt. Dadurch passierten wir den Kornatski Kanal noch im letzten Tageslicht, bevor wir in der Marina Piskera anlegen konnten. Bei dieser handlet es sich um einen Hafen mit angeschlossener Konoba auf einer der kleineren Inseln des Kornati Nationalpark. Mit der Erkenntnis, dass wir in der zweiten Wettfahrt den 18. Platz in unserer Gruppe belegt haben, hervorragender Versorgung mit Lebensmitteln und einem kitschig schönen Sonnenuntergang ging ein hervorragender Segeltag zu ende. mh
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