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Tag 6 - 28.04.2005Murter - Opat
Nach dem heute mal kein frühes Aufstehen auf dem Tagesplan stand, um
rechtzeitig an der Startlinie zu sein, dauerte es eine Weile, bis
alle Kojen geräumt und der Frühstücktisch gedeckt war. Doch heute war
der erste Tag unseres Urlaubs und so genoss jeder die ersten Stunden des
Tages auf seine Art.
Nach Rücksprache der Crew aus Bayern auf einer der anderen Elan 40 entschlossen wir
uns ihnen nach Opat, einer Bucht an der wir gestern vorbei gesegelt sind, zu folgen.
Nach den Empfehlungen unseres Vercharterers war das dortige Restaurant sehr zu empfehlen
und auch bereits geöffnet. Die Windrichtung beim Auslaufen legte uns nahe, direkt nach
der Ausfahrt nach Osten abzubiegen, doch hinter der Hafenausfahrt sah es ganz anders aus.
Die Windstärke und Richtung legten uns nahe erst durch die vorgelagerten Inseln zu motoren,
bevor wir Kurs Opat anlegten. Mit den "Bayern" verabredeten wir zuvor noch, den geplanten Kurs.
Unser Auslaufen wurde dann doch noch etwas verzögert.
Beim Auslaufen mussten wir schnell feststellen, dass die Windrichtung in der Marina mit der
in der vorgelagerten Bucht nichts gemeinsam hatte. "Draußen" fanden wir so guten Wind vor,
dass wir keine Lust hatten die Maschine zu Hilfe zu nehmen, um die Inselpassage zu bewältigen.
So änderten wir kurzfristig unseren Plan und steuerten, den ehemaligen Regattakurs folgend, in
Richtung Biograd und schlugen erst kurz vor Biograd einen Ostkurs ein.
Viel zu schnell erreichten wir unsere Zielbucht. Bis zum letzten Moment ließen wir die
Segel stehen. Nur eine in der Karte verzeichnete Flachstelle veranlasste uns dazu die
Segel noch außerhalb der Bucht zu bergen. Die Angaben in der Karte waren leider nicht
so eindeutig, als dass wir mit dem Heck zu der kleinen gemauerten Pier anlegen wollten.
Kurze Zeit später legten auch die "Bayern" neben uns an und wir konnten noch ein wenig plaudern, bevor sich alle landfein machten und wir das Restaurant stürmten. Es folgte ein gemütlicher Abend mit sehr gutem Fisch in dessen Verlauf Thorsten mehrmals laut darüber nachdachte seine Werbeagentur in Berlin an den Nagel zu hängen und in das Familienunternehmen einzusteigen. Jedoch hätte er wohl nur eine Chance mit einheiraten gehabt und ob er das wirklich näher in Betracht gezogen hat wage ich dann doch zu bezweifeln. Bei einigen Leuten zeigte sich bald, dass die Party an der Bar der Marina nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen ist und so dezimierte sich die Runde. Der Rest (bis auf eine Ausnahme) ließ den Abend mit einem wunderschönen Blick über die Bucht und einem einheimischen Absacker ausklingen. mh |
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