Kornati Cup 2005

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Tag 7 - 29.04.2005

Opat - Murter

?

Auch den heutigen Tag ließen wir wieder sehr entspannt angehen. Aufgrund der inzwischen doch etwas eingeschränkten Vorräte fiel das Frühstück zwar reichlich, aber nicht opulent aus.
Vor dem Auslaufen nutzte ich nochmal die Gelegenheit mir das Revier, in dem wir in den letzten Tagen gesegelt sind, von oben anzusehen. Wie eigentlich immer war der Weg auf den Berg hinauf deutlich einfacher als der Weg hinunter. In der Zwischenzeit hatte es sich der Rest der Crew bei einer Tasse Espresso / Cappucino auf der Terasse des Restaurantes bequem gemacht. Das Auslaufen folgte kurze Zeit später bei strahlendem Sonnenschein und bestem Wind.

Leider hielt dieser Wind nicht lange an und wir trieben kurz vor der Einfahrt zum Kornati Kanal, nur 1-2 km Luftlinie von unserem Ausgangspunkt entfernt in der Flaute. Diese "Zwangs"pause nutzten wir dazu endgültig die Strapazen der Regatta von uns abzuschütteln, in dem uns Franka die Schultern und Nackenpartie massierte. Ich gehe mal davon aus, dass die Tatsache, dass kurz vorher ein von ihr langehegter Wunsch in Erfüllung ging, mit dafür verantwortlich war, dass wir so verwöhnt wurden. Während der Wettfahrttage war es uns leider nicht geglückt ein paar Delphine zu sichten. Heute hatten ? wir da wesentlich mehr Glück. Direkt neben unserem treibenden Boot ahlte sich ein besonders seltenes Exemplar in der Sonne und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Franka war hin und weg! Dabei spielte es dann keine Rolle, dass es sich um ein aufblasbares Exemplar handelte, welches Maic zuvor in Berlin in einer Spielwarenabteilung erworben und jetzt heimlich still und leise aufgeblasen und ausgesetzt hatte.
Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen und gingen eine Runde schwimmen, bevor wir uns dann doch dazu durchrangen den Diesel zu starten und ein Stück in richtung Marina zu fahren.

Zum Glück waren wir nicht lange auf die Maschine angewiesen. Der Wind kehrte bald zurück und bescherte uns einen würdigen Abschlusstag. An der Tankstelle der Marina Hamina wurde unsere Geduld nochmal auf die Probe gestellt, weil bei mittlerweile frischem Wind viele Charterboote zurückkehrten und sich somit eine beachtliche Schlange bildete.
Auch dieses Abenteuer überstanden wir ohne Blessuren am Rumpf und dampften dann in die Marina Bettina, wo wir ein letztes mal in gewohnter Manier rückwärts anlegten.
Da unser Flug erst am Abend des Folgetages ging und wir noch auf dem Schiff übernachten konnten ließen wir uns mit dem Packen Zeit und genossen erstmal eine Dusche.

Der Leere in unserem Kühlschrank mussten wir Tribut zollen und so machten wir uns auf den Weg zu einer Pizzeria auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Die eingeschränkte Auswahl auf der Karte war, wie sich im Nachhinein herausstellte, kein Verlust, da die Pizzen ausreichend groß und sehr schmackhaft waren.
Mit einem "Sundowner" ließen wir, in Gesellschaft von einigen Mitgliedern der "Bayern"crew, den letzten Abend auf der Terasse des Restaurants der Marina Betina ausklingen.

mh

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Martin Heine/Segelcrew Kornati Cup