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Tag 1 - 19.10.2006Die Anreise
Der Flug ab Schönefeld ging morgens um 10:05 mit Germanwings nach Split in Kroatien. Wir trafen uns um kurz nach acht am Flughafen, erledigten den Check-In und gaben das Gepäck gleich am Sperrgepäckschalter auf, wo es sofort durchleuchtet wurde - eine Maßnahme, die wir wegen der enthaltenen Kohlendioxid-Patronen für die Schwimmwesten für sinnvoll erachteten, erspart sie doch späteres herumlamentieren und aufgerufen werden. Während wir noch auf den rechten Augenblick warteten, um die Sicherheitskontrollen zu passieren, vertrieben wir uns die Zeit mit einem kleinen Frühstück und regem Herumtelefonieren, weil einer der Samstagsnachzügler eventuell aus beruflichen Gründen von der Reise zurücktreten mußte. Bis zum Abflug fand sich keine Lösung, sprich niemand der noch einspringen wollte oder konnte... Der Abflug verzögerte sich durch die nur mäßig besetzte Maschine auch beim Ausladen von Gepäck nicht erschienener Fluggäste kaum und der leicht turbulente Flug verlief sonst ohne weitere Vorkommnisse. In Split angekommen war das Gepäck vollständig und der Transfer zur Marina war gewohnt perfekt organisiert, so daß wir schon sehr bald die Bossanova und die Fado übernehmen konnten. Beide Schiffe waren in sehr gutem Zustand, wir bekamen brandneue Kevlar-Segel zu einer auch sonst äußerst Regatta-tauglichen Ausstattung. Nach der Übernahme und einem kurzen Snack beschlossen wir, heute schon von der Marina Kremik auszulaufen und einen Hafen mit mehr kulinarischen Angeboten aufzusuchen. Unsere Wahl fiel auf die vom letzten Business Cup bekannte Marina Frapa, weil sie die besseren Versorgungsmöglichkeiten als Primosten versprach und in Richtung Trogir lag, nicht in entgegengesetzter Richtung. Der Weg war mit ca. fünf Meilen zu segelnder Strecke recht kurz, aber die Boote zeigten schnell, daß sie viel Spaß versprachen. Bei teilweise mehr als 20 Knoten Wind waren acht Knoten schon nach kurzem Trimm hoch am Wind machbar. Auch bei geringem Crewgewicht blieben die Salonas problemlos beherrschbar. Den Abend genossen wir noch gemeinsam im Restaurant bei hervorragendem Fisch, dann ging es recht bald in die Kojen, da alle irgendwie müde waren - und uns ja noch anstrengende Tage bevorstanden. ob |