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Experimentell!

Tag 3 - 21.10.2006

Überfahrt nach Trogir

Fado in Fahrt

Den heutigen Tag begannen wir etwas früher, da die Überfahrt von der Marina Frapa zu unserem Regatta-Hafen Trogir anstand. Das Frühstück ließen wir uns natürlich nicht nehmen, danach bereiteten wir sofort das Auslaufen vor. Der Wetterbericht sagte deutlich weniger Wind voraus als wir es in den letzten Tagen erlebt hatten, dennoch entschieden wir uns zunächst für die kleinere Genua und ein gerefftes Großsegel.

Durch die Landabdeckung konnten wir gemütlich aus der Bucht segeln, auch weiter draußen blieb der Wind im gut beherrschbaren Bereich - jedenfalls bei der gewählten Besegelung - und der Wellengang war mäßig. Wir segelten die Bossanova meist recht gut gemäß errechneten Werte für Windgeschwindigkeit und Kurs zum Wind.

Wir blieben von Regen verschont, ab und zu lugte sogar die Sonne leicht durch die Wolken und alles blieb trocken. Alles? Fast alles! Olli lag auf Deck, als Micha steuerte. Ein kurzes Stutzen von Michael, das Geräusch fliegender Gischt und schon hatte es sich für Olli gerächt, keine wasserdichte Jacke übergezogen zu haben und nur mit Stoffschuhen bekleidet an Deck zu sitzen. Da half dann nur noch Auswringen.

Als wir uns den Weg zwischen die Felsen vor Trogir bahnten wurde der Wellengang geringer - und auch der Wind. Wenn auch später als die Crew der Fado konnten wir auf der Bossanova irgendwann ausreffen, den Vorsprung aber nicht mehr aufholen. Unter gleichen Bedingungen gesegelt liefen beide Salonas immer gleich schnell.

Trogir

Kurz nach dem Anlegen kam schon der fehlende Teil der Crew bei uns an und nach einem gemütlichen Essen im Restaurant direkt bei unserem Liegeplatz an der Stadtmole liefen wir sofort wieder aus, um noch ein wenig mit neuer Crew, großer Genua und Spinnaker zu trainieren. Während das auf der Fado gut gelang, mußte die Bossanova sehr bald zurück in den Hafen, nachdem nach der zweiten oder dritten Wende eine Beschädigung an der Genua auffiel.

Im Hafen klärten wir die Sache mit dem Herbeigerufenen Vercharterer, der das Segel flickte und uns so die Regatta rettete. Nachdem wir letztlich fertig waren, unser letztes Crew-Mitglied eintraf und auch die Fado wieder anlegte, brachten wir noch Regattaanmeldung und das Klar-Schiff-Machen hinter uns, bevor wir loszogen, die engen Gassen der Stadt bewunderten und schließlich das Thema "Essen" nocheinmal aufgriffen. Hinterher gab es nur eine kurze Besprechung bezüglich Taktik und Positionen an Bord, dann ging es ins Bett, um uns für den morgigen Trainingstag auszuruhen.

ob


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Oliver Brandmüller
Last modified: Mon Nov 20 23:44:29 CET 2006