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Tag 4 - 22.10.2006Trainingstag im Regattarevier
Ein Frühstück an Bord stellte den Start in den Tag dar, danach bereiteten wir uns zeitnah darauf vor, zum Training auszulaufen. Wir lösten das Päckchen auf und fuhren zunächst in die Bucht vor Trogir hinaus, wo wir unter der Abdeckung erste Tests mit unserem Spinnaker wagten. Nachdem wir zufriedenstellende Ergebnisse für die Abläufe beim Setzen, Shiften und Einholen des Spinnakers hatten, wagten wir uns dann auch weiter aus der Bucht heraus und widmeten uns dem weiteren Trimmen auf verschiedenen Kursen. Schließlich suchten wir die Nähe der Fado, um im Vergleich zu segeln. Der kleinen Trainingsrunde schlossen sich locker noch einige andere Salona 37 an, wohl auch um einen ersten Vergleich in der Einheitsklasse zu wagen. Es zeigte sich, daß der Trimm stimmte und im direkten Vergleich auf den verschiedenen Kursen die Salonas alle in etwa gleich schnell liefen - das bedeutet, daß es im Rennen auf Taktik und auf sauber gefahrene Manöver ankommt. Genau das ist der Reiz der Einheitsklasse, schon auf dem Wasser ist das letztliche Ergebnis abzuschätzen und man hat die Chance, sich auf wunderbare Zweikämpfe einzulassen und sich gegenseitig anzutreiben. Später am Tag flaute der Wind dann stark ab, es herrschte fast Windstille - dafür kam die Sonne zwischen den Wolken durch und wir nahmen die Gelegenheit wahr und genehmigten uns ein erfrischendes Bad in der Adria, die mit ca. 23° Wassertemperatur lockte. Anschließend klarierten wir die Bossanova auf und fuhren gemeinsam mit der Fado unter Maschine zur Stadtmole in Trogir zurück. Dort war es mittlerweile schon deutlich voller und so lagen wir als drittes und viertes Boot im Päckchen. Die Außenposition bedeutete zwar, keinen Landstrom zu haben, allerdings versprach sie auch eine ruhige Nacht.
Um 19 Uhr begann die Eröffnungsveranstaltung im Hof der Festung. Neben der Einführung der Sponsoren und der Darbietung lokaler Musik stellten sich Organisatoren und Veranstalter kurz vor. Danach ging es zum Essen ins eigens aufgebaute Zelt. Gesättigt liefen wir schließlich noch durch die Altstadt, konnten die auf dem Programm angekündigte Musikveranstaltung aber nicht finden und machten uns wegen zunehmender Müdigkeit auf den Rückweg zur Bossanova. Zur Vorbereitung auf die kommenden Tage und weil noch nicht alle an Bord in den Genuß gekommen waren, schauten wir noch die DVD über den Trimm von Großsegel, Genua und Spi. Danach war dann nur noch der Gang in die Kojen angesagt. ob |