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Tag 2 - 28.04.2006
Split - Marina Frapa
Der heutige Tag empfing uns mit einem grauen Himmel und Regen. In einer abendlichen
Skippersbesprechung hatten wir abgesprochen, dass wir nach Abschluss der doch recht
umfangreichen Reparaturarbeiten so schnell als möglich auslaufen wollten, um unser
Etappenziel Primosten zu erreichen.
Leider kam es anders, als wir es uns erhofft hatten. Zwar kam unser Ersatzspinnaker
pünktlich zur abgesprochenen Zeit (Na, ja jedenfalls nach kroatischen Verhältnissen.),
doch dafür stellten sich bei Ulf an Bord neue Probleme mit der Elektrik ein. Diese
verweigerte ihren Dienst nämlich komplett. Der Basemanager stand diesem Problem ziemlich
ratlos gegenüber, bis er denn auf die Idee kam, einen Elektriker auf das Schiff zu bestellen.
Mit diesem und einigen anderen Problemen waren wir den Vormittag über beschäftigt und mussten
das Auslaufen auf die Mittagszeit verschieben.
Nach dem Auslaufen aus dem Hafen erwartete uns eher sehr schwacher Wind, so dass noch nicht mal
unser Spi zum Stehen kam. Da entsannen wir uns eines Tricks eines unserer Clubkameraden, der vor
einer Regatta auf dem Wannsee die Konkurrenz damit verblüfft hatte, dass einzig und allein bei ihm
der Spi stand, während er bei allen anderen schlaff herunter hing.
Es dauerte eine Weile, bis alle merkten, dass er ganz langsam rückwärts fuhr.
Diese Methode wendeten auch wir jetzt an und konnten so zumindest einen ersten Überblick über unsere
Spieinrichtung gewinnen.
Als wir die Abdeckung der der Marina Kastella vorgelagerten Inselgruppe verließen fanden wir sogar ein
wenig Wind und konnten "richtig" segeln. Leider wehte der Wind nicht aus der Richtung, aus der er angesagt
war und so hieß es kreuzen. Durch die verspätete Abfahrt mussten wir umdisponieren und bereits in die
Marina Frappa bei Rogzniza einlaufen, die uns vom Business Cup gut bekannt war. Kurz ausserhalb der Marina
"fielen" wir in das nette Restaurant "Siesta" ein und ließen uns leckere Fischplatten und Fleischgerichte
servieren. An den Booten angekommen setzten wir unseren Klönschnack auf dem Steg fort und wunderten uns wie
schnell die Zeit verging.
mh/st
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