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Tag 1 - 18.08.2006
Anreise aus Berlin
Wie vorher kurz abgesprochen trafen wir uns alle auf dem Flughafen in Berlin Schönefeld.
Lars und Sonja wurden von Lars Eltern dorthin gebracht, während wir Restlichen mit meinem
Bus dorthin fuhren. Mit Roma und Thomas hatten wir zuvor ausgemacht, dass sie dann mit dem Bus
wieder nach Hause fahren würden.
Das Einchecken verlief ungewohnt unkompliziert. Nach dem wir bereits am Schalter auf die Gas-
patronen in unserem Gepäck aufmerksam gemacht hatten, wurden wir gleich zur Sperrgepäckannahme
geschickt, wo das Gepäck in unserem Beisein durchleuchtet wurde. Dieses Mal gab es keine
Komplikationen mit der zweiten Patrone. Auch bei der Kontrolle des Handgepäcks kam es zu keinen
unerwarteten Verzögerungen, so dass wir kurze Zeit später am Gate auf unseren Flug warteten.
Beim Aussteigen in Stockholm mischten sich die einsteigenden Passagiere mit den aussteigenden,
so dass wir etwas Zeit hatten, um mit Roma, Simon und Thomas etwas zu plaudern. Für den Weg
zum Hafen empfahlen uns die Beiden die Kombination aus Flughafenbus und normalem Bus. Eine kurze
Preisrecherche ergab, dass wir bei 6 Personen mit dem Großraumtaxi deutlich preiswerter zum Hafen
kommen konnten.
Doch kurz vor dem Einsteigen in das Taxi der erste Schock. Sonja hatte am Gepäckband die falsche
Tasche gegriffen. Wer kann auch ahnen, dass zwei identische Taschen auf der gleichen Maschine
transportiert werden. Nach einer kurzen Suche kam sie mit dem richtigen Gepäckstück zurück und
wir starteten in Richtung Hafen.
Im Hafen erkannten wir die Sjøli bereits von Weitem. Schnell waren die Taschen verstaut, die kurzen Hosen
ausgepackt und eine Einkaufliste erstellt.
Während ein Teil sich auf die Suche nach einem Supermarkt begab, wurden an Bord die Karten
sortiert und die Tips von unseren Vorgängern gelesen. Schnell war klar, dass wir den verbleibenden
Nachmittag noch für einen kurzen Schlag in eine der empfohlenen Ankerbuchten nutzen wollten.
Nach einer schier endlosen Zeit kehrte das Einkaufsteam voll beladen zurück. So einfach, wie es
uns der Taxifahrer beschrieben hatte war es dann doch nicht gewesen. Die Sachen waren schnell
verstaut und das Schiff seeklar.
Begleitet von dem normalen Freitagsnachmittagsverkehr im Stockholmer Schärengarten in Form von
diversen Motorbooten, die allesamt hoffnungslos übermotorisiert waren, verließen wir den Yachthafen.
An Segelsetzen war nicht zu denken, denn der Wind wehte so schwach aus einer unpassenden Richtung,
dass an ein Ankommen im letzten Tageslicht nicht zu denken war. Unser Weg führte uns durch einige schmale
Fahrwasser in eine sehr beliebte und auch belebte Bucht, die aber keinesfalls überfüllt war.
Der Heckanker griff auf Anhieb und so lagen wir einige Augenblicke später sicher vertäut am Felsen.
Die schwedischen Mücken beendeten die Cockpitrunde ziemlich schnell und auch unter Deck machte sich
bald die Anreise bemerkbar.
mh
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Tagesdistanz unter Segel: 0 sm
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Tagesdistanz unter Maschine: 15,2 sm
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Gesamtdistanz unter Segel: 0 sm
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Gesamtdistanz unter Maschine: 15,2 sm
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