Schweden Törn 2006

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Tag 8 - 25.08.2006

Påskallavik - Kalmar

...

Trotz eines strahlend blauen Himmels verleideten uns die Quallen das morgendliche Bad. Doch eine Armada von Wespen sorgte dafür, dass wir dennoch zu unserem "Frühsport" kamen.
Die regelmäßige Ölkontrolle bestätigte die Tendenz der letzten Tage und so machten wir uns auf den Weg zur Tankstelle, um etwas Öl nachzukaufen. Die Frage ob synthetisch oder mineralisch ließ sich dank modernster Kommunikationstechnik schnell klären.
Bei spiegelglattem Wasser machten wir uns auf den Weg nach Kalmar. Ein letztes Mal schlängelten wir uns durch den Tonnenstrich zwischen den Schären. Um ja auch keine Möglichkeit zum Segeln zu versäumen setzten wir sobald als möglich das Groß.

Unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, aber der Wind kam doch noch und wir konnten noch einige Meilen unter Segeln zurücklegen. Leider schlief der Wind doch wieder ein und unsere Geschwindigkeit sank unter die magische Marke von 3 Knoten. Erste Hochrechnungen ergaben eine Ankunftszeit, die deutlich später lag, als die der neuen Crew. Schweren Herzens rollten wir die Genua ein und starteten die Maschine. Kurz vor der Brücke über den Kalmarsund trafen wir eine andere Hanse, die auch unter Maschine lief. Als sich ein Kräuseln auf dem Wasser zeigte drehte sie in den Wind und setzte die Segel. Unsere Augen hefteten sich auf das andere Schiff, denn nichts hätten wir lieber getan, als die Maschine zu stoppen. Doch schnell war klar, dass es unter Segeln nur sehr langsam vorwärts gehen würde. So blieb es bei uns bei der Maschine. Auch auf der anderen Hanse setzte sich Erkenntnis sehr bald durch und die Maschine wurde wieder gestartet. Kurz nacheinander liefen wir in den Hafen von Kalmar ein.
... Die Abendsonne, die kurzzeitig von ein paar dunklen Wolken verdeckt wurde, zeigte sich sehr bald wieder und animierte uns zu einem Stadtspaziergang. Während wir durch die Fußgängerzone schlenderten, grübelten einge Crewmitglieder bereits über das Abendessen. Bei dieser Grübelei übersahen wir fast ein Schild mit dem Hinweis auf ein mexikanisches Buffet. Da die weitere Erkundung der Altstadt kein typisch schwedisches Buffet zu Tage förderte entschieden wir uns für die mexikanische Variante.
Gut gesättigt machten wir uns auf den Rückweg zum Schiff. Dort angekommen machte sich bei den Crewmitgliedern, die morgen die Heimreise antreten müssen, rege Packaktivität breit, welche musikalisch von der Live-Band im gegenüberliegenden Nachtclub untermalt wurde.

mh

Tagesdistanz unter Segel: 9,9 sm Tagesdistanz unter Maschine: 22,5 sm
Gesamtdistanz unter Segel: 71,7 sm Gesamtdistanz unter Maschine: 160,3 sm
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Martin Heine/Segelcrew Schweden Törn