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Tag 14 - 31.08.2006
Greifswald Wieck - Greifswald Holzteich
Unser Skipper stand heute als erster auf und wollte mal eben vor dem Frühstück noch die beiden Gasflaschen
tauschen gehen, sowie Brötchen, Eier und Speck besorgen. Schließlich gibt es in Greifswald-Wieck einen
Hafenmeister und einen Yachtausrüster. Beide hatten jedoch kein Gas für uns. Die Empfehlung lautete mit dem
Bus zur 3 Stationen weit entfernten Tankstelle zu fahren, um dort die Flaschen zu tauschen.
Lediglich Brötchen waren relativ problemlos zu bekommen. Zurück an Bord wurde zu zweit ein neuer Anlauf
gestartet. Der Bus fuhr erst in 40 Minuten, so dass wir daran dachten die Angler zu fragen, ob sie uns ihre
Fahrräder ausleihen würden. Die Angler hatten noch eine weitere Bezugsquelle auf Lager, so dass wir ohne Bus
etwa 20 Minuten zu einem Vercharterer liefen, der ein ganzes Stück weiter in Richtung Greifswald Stadt seine
Steganlage auf dem anderen Ufer hatte. Der Rückweg mit den gefüllten Gasflaschen war entsprechend beschwerlich,
weswegen wir ein Auto des Vercharterers anhielten, der uns bis zu einem kleinen Laden mitnahm. Endlich bekamen
wir auch Eier und Speck und bezahlten beim Hafenmeister unser Liegegeld. Etwas ärgerlich fanden wir, dass es
kein öffentliches WC usw. gab, so dass man gegen Gebühr die Toilette einer Pension benutzen musste.
Auf dem Rückweg kamen wir noch auf die Idee Räucherfisch zu kaufen, um unser Frühstück bzw. mittlerweile
Brunch noch aufzuwerten.
Nach dem „Frühstück“ hieß es Leinen los, damit wir die Brückenöffnung um 13:00 Uhr bekamen, um das Schiff zu
seinem vorgesehenen Liegeplatz „im Holzteich“ bringen zu können. Der Hafen war schon ziemlich voll, aber
dennoch bekamen wir vom Hafenmeister einen guten Liegeplatz zugewiesen. Wir fragten uns jedoch, wie er die
anderen 60 Schiffe noch unterbringen wollte, die zum Hanse-Cup erwartet wurden. In einer großen Halle der
Hanse-Werft hingen wir die Genua zum Trocknen auf, denn Thomas darf zum Hanse- Cup ohnehin nur mit der
Selbstwendefock antreten. Zum Glück war das Wetter ganz schön mit Sonne und Wind, so dass wir unser Ölzeug,
die Handtücher usw. trocknen konnten und das Schiff lange auslüften ließen. Außerdem bereiteten wir für
Thomas die Fock vor.
Am Nachmittag machten wir uns zu viert auf in die nette Innenstadt von Greifswald. Unser Skipper hielt
"Regenwache" und blieb an Bord, aber nicht ohne uns mit Aufträgen zu versehen. So sollten wir die
Telefonnummer eines Großraumtaxis für den folgenden Tag herausfinden und ein nettes Restaurant für den Abend
ausfindig machen, in welchem man Fisch essen könne. Als Belohnung gönnten wir uns noch ein Eis und waren dann
wieder rechtzeitig an Bord zurück, um die Genua abzunehmen, auf Sackgröße zusammenzulegen und in der
Backskiste zu verstauen.
Abends gingen wir in den "Alten Speicher" am historischen Hafen, um unseren sehr schönen Törn zu einem
würdigen Abschluss zu bringen.
st
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Tagesdistanz unter Segel: 0 sm
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Tagesdistanz unter Maschine: 2,6 sm
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Gesamtdistanz unter Segel: 206,1 sm
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Gesamtdistanz unter Maschine: 232,4 sm
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