SKS 2006

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Tag 3 - 21.05.2006

Spodsbjerg- Korsør

Am ersten Segeltag mussten wir feststellen, dass die Winkel an der Windex nicht ausreichend fixiert zu sein schienen, was zur Folge hatte, dass jemand mit einem Schraubenzieher bewaffnet in den Mast gewinscht werden musste. Unser Skipper wurde parallel in den Mast der Extra- Fun gewinscht, um sich die Rollfockanlage anzusehen. Oben konnten wir uns dann „gemütlich“ unterhalten, während wir unsere Aufträge ausführten. Dann gab es aus dem Masttopp noch ein Foto- Shooting von allen Törnteilnehmern im Cockpit der Extra- Fun.

....

Trotz dieser Aktion und der langen Schlange an den Duschen, werfen wir noch vor die 10:00 Uhr die Leinen los und laufen aus. Vor Spodsbjerg üben wir Boje- über- Bord- Manöver unter Maschine. Dabei ist die selbstgebaute Kanister- Boje sehr zweckmäßig, weil sie nicht so schnell vertreibt wie z.B. ein Rettungskragen und über einen hochstehenden Bügel verfügt, so dass man deutlich bessere Chancen hat die Boje tatsächlich mit dem Bootshaken aufnehmen zu können. Zum Spinnaker fahren am Vortag mussten wir lose in die Genuaschoten geben, um den Spinnakerbaum beim Shiften einpicken zu können und haben versäumt die Genua im Hafen nochmals zu klarieren. Da sich auf See jede Nachlässigkeit umgehend rächt, mussten wir nach der Übungseinheit feststellen, dass sich die Genua um sich selbst vertörnt hatte und sich nicht mehr ausrollen ließ. Erneut zog sich Martin den Bootsmannstuhl an und ließ sich ein Stück am Vorstag hochziehen, wo er die Genua unter Mühen zum Ausrollen bewegen konnte. ...

Wir setzen Kurs ab auf Korsør und wenn der Wind nicht so stark wäre, wäre es wieder ein prima Spinnaker- Kurs. Nach 6 Stunden erreichen wir den Stadthafen von Korsør und treffen die Sjøli (Hanse 371) wieder. Die Crew der Sjøli übt schon fleissig Boje-über-Bord-Mannöver mit „Bob der Boje“. Wir beginnen am Stadtkai längsseits anlegen zu üben. Als wir damit fertig sind, gibt es einen Anleger-Hot-Dog und wir ergänzen unsere Vorräte im nahegelegenen Supermarkt.

...

Als wir uns auf den Weg in den Yachthafen machen, läuft gerade ein Kreuzfahrtschiff aus, welches von einer Militärkappelle von der gegenüberliegen Uferseite mit Lifemusik verabschiedet wird. Die beiden Schlepper vorn und achtern zu beobachten ist beeindruckend.

Im Yachthafen finden wir 2 nebeneinanderliegende Boxen. Der Hafenmeister ist jedoch nicht mehr aufzutreiben, so dass keine Duschmarken zu bekommen sind. Thomas hat in der Ausrüstung der Sjøli jedoch eine Thermodusche. Diese füllen wir mit heißem Wasser vom Waschbecken und hängen sie an den Duschkopf, was den Zweck sehr wohl erfüllt. Im Verlauf des Tages findet Thomas eine 6-er Schraube an Deck und bittet darum jemanden von uns in den Mast ziehen zu dürfen, weil er vermutet, dass die Schraube vom Kopf seiner Rollfockanlage stammt. Da Thomas mir zutraut, dass ich weiß wonach ich suchen muss, werde ich also schon zum zweiten Mal an diesem Tag in den Mast gezogen. Auf dem Weg hoch und runter kontrolliere ich sämtliche Nieten, Schrauben und was ich noch zu Gesicht bekomme, aber die Herkunft der Schraube kann ich nicht klären. Erst am nächsten Tag entdeckt Thomas, dass die Schraube vom Lümmelbeschlag stammt, wo zudem noch ein Schäkel fehlt. Die Crew der Sjøli bekommt abends jeweils eine DVD zur seemännischen Fortbildung vorgeführt. An diesem Abend schließt sich ein Teil unserer Besatzung an und genießt die Gastfreundschaft mit Chips und Getränken.

Die Crew der Extra- Fun hatte bis Korsør noch nicht genug vom Segeln, so dass sie beschlossen noch unter der Brücke über den großen Bælt hindurchzusegeln und weiter nach Kerteminde zu gehen, was wir ein wenig bedauern, weil wir uns etwas anderes unter einem gemeinsamen Törn vorgestellt hatten. ".

st

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Martin Heine/Segelcrew SKS
Last modified: Fri Nov 23 CEST 2006