SKS 2006

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Tag 6 - 24.05.2006

Rudkøbing- Marstal- Bagenkop

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Unsere Nachbarn werden uns verflucht haben, als wir mit 2 Crews pünktlich um 06:00 Uhr über ihre Decks gepoltert sind. Wir hoffen aber auf weniger Wind in den Morgenstunden und laufen um 08:00 Uhr aus. Leider haben wir den Wind genau gegenan und das betonnte Fahrwasser lässt uns keinen Spielraum zum Kreuzen. Thomas versucht mit seiner Fock ausreichende Höhe zu laufen, gibt es aber nach wenigen Minuten wieder auf. Beim Einrollen der Fock wird zuviel Lose gegeben und die Fock wickelt sich im oberen Teil um sich selbst. Das Bild kennen wir! Da Thomas keinen Bootsmannstuhl an Bord hat, kehren wir um, um ihm Hilfe anzubieten. Mittlerweile hat er jedoch die Fockschot abgeschnitten und bändselt das Tuch provisorisch fest, um es im Hafen von Marstal zu klarieren. Wir nehmen also wieder unseren alten Kurs auf und laufen um 10:30 Uhr in den Hafen von Marstal ein. Nun ist es erneut an der Zeit an der langen Pier längsseits anlegen zu üben. Bei den letzten Anlegemanövern werden 2 Crewmitglieder ausgesandt, um Hot Dog für einen Mittagsimbiss zu besorgen. Für diejenigen, die kein Pølser wollen, gibt es Pommes mit dänischer Remuladensauce.

Anschließend geht es weiter in Richtung Bagenkop. Als wir aus dem engen Fahrwasser heraus sind, beginnen wir Boje-über-Bord unter Segeln, sowie beidrehen zu üben. Friederike und Burkhardt ringen mit ihren Mägen, schwören sich nie wieder zum Mittag frittierte Sachen zu essen und wünschen sich einen Schnaps als Verdauungshilfe. Wegen fehlender Seemeilen, werden die beiden ohnehin nicht zur Praxisprüfung antreten, so dass wir ihnen das Mannöver üben ersparen können. Um sie nicht unnötig leiden zu lassen, laufen wir bald in den Hafen von Bagenkop ein.

Wir versuchen für unsere beiden Mitstreiterboote ausreichend große Boxen freizuhalten, die in Bagenkop Mangelware sind. Da die Sjøli bald nach uns einläuft, profitiert sie von unserem reservieren und legt sich in die Box neben uns. Die Crew der Extra Fun hat aber offensichtlich so großen Übungsbedarf, den sie vor Aeroeskoebing auslebt, dass sie erst zu später Stunde nach Bagenkop einläuft. So lange konnten wir die Box nicht freihalten, zumal unsere neuen Nachbarn offensichtlich überfordert waren überhaupt in einer Box anzulegen, so dass sie schon gar nicht auf "Reserviert- Zettel" achten konnten. Dafür hatten wir "Hafenkino" aus nächster Nähe, auch wenn es einem in der Seele wehtut, wenn die Buglaterne am Steg zerquetscht wird.

Als die Extra Fun sich für einen sehr unkonventionellen Liegeplatz entschieden hat, lädt sie uns zu Hot Dogs zum Selbermachen. Da sie es bisher nie geschafft hatten, Hot Dogs zu bekommen, haben sie sich kurzerhand die Zutaten besorgt und haben dafür jetzt umso größere Mengen zur Verfügung. Die Extra Fun zeigt ungeahnte Kapazitäten, denn vorstellen kann man sich eigentlich nicht, dass ca. 20 Personen unter Deck mehr oder weniger Platz haben.

st

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Martin Heine/Segelcrew SKS