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Tag 8 - 26.05.2006Burgtiefe- PrüfungstagEndlich war der große Tag gekommen. Die Prüfer wurden um 09:00 Uhr erwartet. Da wir noch die weite Rückreise nach Berlin hatten, versuchten wir als erstes je einen Prüfer auf die Sjøli und die Extra Fast zu bekommen, was auch gelang. Die Zuschauer auf der Extra Fun saßen an der Außenmole liegend, wie bei ARD und ZDF in der ersten Reihe, da die Hafenmanöver direkt vor unserem Boot gefahren wurden. Anschließend fuhren die beiden Prüfungsboote aus dem Hafen heraus, um die Segelmanöver im offenen Gewässer zu zeigen.
In der Zwischenzeit tankten wir die Extra Fun auch noch eben voll und fuhren unter Maschine den anderen beiden Schiffen hinterher. Kaum waren wir draußen angekommen, da bekamen wir über Funk bereits die Meldung, dass die Prüfung schon beendet sei und sie wieder zurück in den Hafen fahren würden. Der Prüfer war wohl in Zeitnot, so dass alle Prüflinge lediglich ein Boje-über-Bord- Manöver unter Segeln zeigen mussten. Da drängte sich doch die Frage auf, wofür wir so intensiv geübt hatten..... Nun ja, man lernt ja nicht für die Prüfung, sondern für das Leben auf See. Fest im Hafen vertäut, suchten wir unsere Vercharterer von Real-Sailing, um mit ihnen wie immer eine problemlose Übergabe zu machen. Der restliche Proviant wurde auf die Sjøli getragen, da für sie in neuer Besetzung die Rücküberführung nach Berlin über Greifswald anstand. Unsere Sachen verstauten wir in diversen Autos und waren dann gerüstet für einen Spaziergang in einem der nahe gelegenen Hotel- Hochhäuser. Das Restaurant hatte einen riesigen Wintergarten mit Meerblick. Der Nachteil war nur, dass die Sonne so kräftig schien, dass man im Inneren schier zerfloss. Wir rückten die lange Tafel etwas aus der Sonne heraus und aßen ein leckeres Abschlussessen. Anschließend verteilten wir uns auf die Autos und traten die Rückreise nach Berlin an.
Fazit: die SKS- Schüler haben sicherlich eine Menge über das Segeln bei Starkwind mitbekommen. Dennoch hätte man sich gewünscht, dass der Wind etwas moderatere Bedingungen zu bieten gehabt hätte, bei denen sich das Üben einfacher gestaltet hätte und die Seekrankheit nicht häufiger Begleiter gewesen wäre. Folglich besteht die Überlegung im nächsten Jahr den SKS- Törn auf den Frühsommer zu verlegen, denn auf der Ostsee im Mai ist es überwiegend schon noch ungemütlich. Zudem hätten sich die Crew der Extra Fast und der Sjøli (bei dem hohen logistischen Aufwand) gewünscht, dass die 3 Schiffe wirklich eine Flottille gebildet hätten und jeweils am selben Abend im selben Hafen anzutreffen gewesen wären.
st |
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