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Tag 3 - 21.04.2007
Marina Zut - Marina Hramina
Nach einem entspannten Frühstück lösten wir die Leinen und machten uns auf den Weg nach Murter. In der
Bucht war noch nicht mal ein Wíndhauch zu spüren, so dass wir die ersten Meilen unter Maschine zurücklegten,
bevor sich an der Südspitze der erste Windhauch regte und wir zumindest daran denken konnten in
eingeschränkter Intensität unser Trainingsprogramm anzugehen. Auch wenn man nicht davon sprechen konnte, dass
es Teite mit ihrem Knöchel deutlich besser ging, so zeigte die intensive externe Anwendung von Eiswürfeln
und HiggiS Bandagierkünsten erste Erfolge.
Schon bald hatte sich der Wind soweit stabilisiert, dass wir anfangen konnten das Schiff auf die herrschenden
Windverhältnisse einzustellen und verschiedene Trimmvarianten auszuprobieren. In Parallelschlägen zeigte sich,
dass die beiden Salonas ein sehr ähnliches Geschwindigkeitspotential hatten und es während der Regatta sehr
stark auf die Manöver und auf die Taktik ankommen würde. Gerade als wir beschlossen hatten uns langsam in
in die Marina Hramina zu verholen meldete sich Silke, dass sie in Sibenik angekommen war und der nächste Bus
nach Murter erst um 18:00 Uhr fahren sollte. Schnell waren wir uns einig, dass wir das Geld für ein Taxi über
die Bordkasse umlegen, da wir für die weiteren Regattavorbereitungen ihre Hilfe so schnell wie möglich in
Anspruch nehmen wollten.
Auf unserem Weg nach Murter ließ uns der Wind etwas im Stich und so war Silke trotz unseres Einsatzes des Spis
noch vor uns in der Marina und konnte vom sicheren Steg aus unser Anlegemanöver in Augenschein nehmen. Nach
einer kurzen Begrüßung machten wir uns auf den Weg zur Regattaleitung, um uns ganz offiziell anzumelden.
Während der Anmeldung erkundigten wir uns bei dem Wettfahrtleiter, Herrn Schmidtleitner, nach dem Regattaarzt.
Als er hörte, dass es sich um eine Knöchelverletzung handelte, bat er uns die Patientin mit zur Anmeldung
zu bringen, er würde sie sich dann kurz ansehen. Gesagt getan. Anfangs versuchte Teite den Weg auf eigenen Füßen
zurückzulegen, doch schnell war klar, dass dies nicht nur zeitlich gesehen kein guter Plan war. Die Diagnose
lautete auf Überdehnung und als Therapie wurde empfohlen weiterhin intensiv zu kühlen und den Knöchel
hochzulagern.
Bevor wir dann den Weg zur alltäglichen Kalorienzufuhr antreten konnten, mussten noch die Sponsorenaufkleber
am Schiff befestigt und das obligatorische Crewfoto geschossen werden.
In einer kleinen Pizzeria in Murter fand der Abend seinen Abschluss.
mh
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