Griechenland 2004

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Tag 5 - 27.10.2004

Moni - Pakthi

Kirche mit blauem Dach

Der heutige Morgen begann mit einem ausgiebigen Bad in unserer Ankerbucht. Bei Sonne und klarem Wasser war das genau der richtige Start in den Tag. Nachdem alle aus dem Wasser und geduscht waren, gab es Frühstück auf unserer Sonnenterrasse und wir genossen einen gemütlichen Vormittag. Irgendwann kam ein Boot vorbei, das ein paar Touristen ablieferte; der Fährmann betätigte sich auch gleich als Zoowärter und fütterte die verschiedenen Tiere der Insel.

Bevor wir den Anker lichteten, setzten wir zunächst das Dinghi aus, um die Jacinthe unter Segeln vor der wunderschönen Kulisse im Foto festzuhalten. Maic und Olli setzten sich in das kleine Schlauchboot und Olli fuhr in Kreisen um den Katamaran, währen Maic aus allen Winkeln Fotos schoß. Als die Jacinthe schließlich die Segeln vollständig gesetzt hatte und Fahrt aufnahm, war es mit dem kleinen Motor des Dinghis selbst bei dem wenigen Wind nur noch schwer möglich, den Kat einzuholen.

Unser Kurs bot uns zunächst hervorragende Möglichkeiten, den Spinnaker zu setzen. Bei mäßigen Winden erreichten wir dennoch stetige 5,5 Knoten Fahrt und freuten uns so über das erste mal richtig Segeln auf diesem Törn. Nach einigen Meilen begab es sich dann, daß Dieter das Steuer abgeben mußte, um ein wenig Wasser zu entsorgen. Olli übernahm und innerhalb weniger Minuten frischte der Wind auf freundliche 15 Knoten (scheinbarer Wind) auf, so daß wir gezwungen waren, zum Bergen des Spinnakers Dieter eiligst an Deck zu holen.

Unter Groß und Genua auf leicht geändertem Kurs sichteten wir nicht nur ein weiteres mal Delphine, die unter unserem Kat schwammen und in der Nähe sprangen bzw. ihre Flossen aus dem Wasser streckten, sondern wir erreichten auch zum ersten mal angemessene Geschwindigkeiten von sieben bis acht Knoten über Grund. Auch wenn der Wind kurz vor unserem Ziel wieder nachließ, hatten wir damit auch erstmalig eine komplette Etappe unter Segeln zurücklegen können.

Kirche mit blauem Dach

Vorbei an großen Tankern ging es dann in den Hafen der kleinen Stadt Pakthi, wo uns ein freundlicher Fischer einen Platz längsseits neben der Einfahrt anbot. Wir waren das bei weitem größte Boot im Hafen und offenbar zumindest zu dieser Jahreszeit auch eine Attraktion, da außer uns keine anderen TOuristen weit und breit zu sehen waren.

Nachdem wir klar Schiff gemacht hatten, entschieden wir uns, zunächst noch die Vorräte aufzufüllen. Thomas, Dieter und Maic begaveb sich per Taxi in den nächsten Ort, wo es einen Supermarkt gab und kamen mit diversen prall gefüllten Tüten wieder. Das Abendessen sollte diesmal an Land stattfinden, in einem der zahlreichen Fischrestaurants im Ort.

Im Restaurant, das wir uns ausgesucht hatten, bestellten wir - regelrecht unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen, ein ausreichend große Menge Essen, indem wir zeigten, was wir alles wollten, nachdem uns die Köchin gezeigt hatte, was sie alles in ihrer Küche und den Kühlschränken zu bieten hatte. Erstaunlicherweise kam ein auch wirklich ein Essen dabei heraus, wie wir es uns vorgestellt hatten. Mit zufriedenen Gesichtern und vollen Bäuchen liefen wir die wenigen hundert Meter zum Boot zurück, wo wir alle noch ein wenig verschiedenen Beschäftigungen nachgingen, bevor uns die Müdigkeit ins Bett trieb.

ob


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Oliver Brandmueller
Last modified: Wed Nov 17 16:34:22 CET 2004