Ostsee 2002

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Tag 4 - 12.08.2002

Gedser-Guldburg

Nach einer ruhigen Nacht (diesmal auch für Micha) wurden wir dann von einem leichten Nieselregen geweckt. Durch das Frühstück gut gestärkt, liefen wir um 10:15 aus. Der Regen war inzwischen stärker geworden. Und es bestand auch nur wenig Hoffnung, dass es in den nächsten Stunden besser werden würde. Also schwangen sich alle vor dem Auslaufen in ihr allseits geliebtes Ölzeug.

Crew

Martin manövriete die "Yesterday" voller Eleganz in Richtung Guldborg Sund. Danach übernahm Niko das Steuer. Unsere weitere Fahrt führte uns teilweise direkt über die Fischernetze, so dass Wolfgang am liebsten die Fichernetze geleert hätte. Die Wassertiefe und Wind ließen uns keine Chance zum Kreuzen. Wir mußten die Segel bergen und sind unter Moter weiter in Richtung Hot Dog gefahren. Denn wir hatten heute einen "Hot Dog" Stopp in Nykoebing geplant.

Langsam näherten wir uns unserem heißersehnten Ziel. Kaum hatten wir richtig angelegt, wurde das Schiff von allen fluchtartig verlassen in Richtung der "heißen Hunde". Zielstrebig wurde der Marktplatz von Nykoebing angesteuert. Dot fanden wir, wie erwartet, das Ziel aller Hot Dog Träume. Ohne großes Zögern wurde sofort geordert. Sie erfüllten bei fast allen die Erwartungen. Kurz wurde noch von allen die Fußgängerzone erkundet. Doch es wurden nur die fehlenden Kräuter für das Abendbrot besorgt. Connie verspürte noch Lust, die Stadt näher zu erkunden. Da wir noch genügt Zeit hatten trennten wir uns. Connie und Niko erkundet näher die Füßgängerzone. Der Rest der Crew gingen weiter in Richtung Boot. Nicht ohne jedoch, einen Zwischenstopp beim Bäcker einzulegen. Da wir unseren Joghurt in den letzten Tagen vor dem schlecht werden bewahrt hatten, legten wir uns bei Aldi einen neuen Vorrat an leckeren dänischen Joghurt an.

Bald waren wieder alle an Bord versammelt. Also hieß es wieder "Leinen los". Connie ließ den Motor an und wir motorten bis nach Guldburg, unserm heutigen Etappenziel. Inwischen konnte man sogar zeitweise ein paar Sonnenstrahlen erspähen. Nach ca. 2 Stunden Fahrt hatten wir den Hafen von Guldburg erreicht. Da der eher kleiner Hafen gut belegt aussah, legten wir uns längsseits an den Steg.

Die Hot Dogs waren schon längst wieder verdaut und so wurde der Wunsch nach Abendbrot immer stärker. Also erklärte sich Connie bereit, die 6 hungrigen Mäuler mit Kartoffeln und Quark zu stopfen. Als Martin die Backskiste öffnete, um die Kartoffeln herauszuholen, stieg ihm ein gammliger Geruch in die Nase. Als Übeltäter wurde die Gemüsetüte entlarvt. Es konnte noch alles verwertet werden. Auch der Gries wurde gerettet, den Martin schonmal in den Müll verfrachten wollte. Nach all dem Hick-Hack floh dann Niko entnervt nach oben um dann kurze Zeit später einen kleinen Abreagier-Spaziergang mit Martin zu unternehmen. Auf dem Weg zum etwas dürftig ausfallenden Strand kamen die beiden an zwei Fischern vorbei, die gerade dabei waren, ihre frisch gefangenen Aale zu sortieren. Nachdem Martins Verhandlungsversuche mißglückten und wir auch keinen Alkohol als Naturalien anbieten konnten, schenkten sie Ihm dann trotz alledem noch 3 Schollen, die sich irrtümlicherweise in Ihren Netzen verfangen hatten. Diese wurden dann als 2. Gang serviert, so dass dann alle wiedereinmal mit runden Bäuchen und einem glücklichen Lächeln im Gesicht in Ihren Kojen verschwanden. (Dies gilt natürlich nicht für Martin!!!)

sw

Strecke 12.08.2002

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Martin Heine/Segelcrew Ostsee
Last modified: Thu Aug 29 00:24:15 CEST 2002