Ostsee 2003

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Tag 6 - 13.08.2003

Fotö - Marstrand

Nach einer ruhigen Nacht in einem kleinen und ruhigen Hafen mußten wir ohne Duschen auskommen. Einige nahmen das eher als Chance, denn als Manko auf und nahmen ein Bad im Hafenbecken mit anschließender (kalter) Dusche unter dem Schlauch. Wir schrubbten das Deck und füllten den Wassertank auf, denn wir wußten ja noch nicht, wo unser nächster Liegeplatz sein würde: Hafen oder Ankerbucht. Mit einer sauberen eXtra fast II liefen wir zu unserer ersten echten Schärenfahrt auf diesem Törn aus.

Wir fuhren auf engen Fahrwassern durch die karge, aber schöne Landschaft. Wie Oasen liegen in dieser Landschaft immer wieder kleine Orte eingebettet. Auf manch kargem Felsen stehen sogar einzelne kleine, meist in den typischen Farben gestrichene, Holzhütten.

Entlang von Tonnenstrichen, Felsmarkierungen und aus dem Wasser ragenden Inseln als Orientierungspunkten führt die Fahrt unter Segeln schlängelnd Richtung Norden. Um unsere Vorräte aufzufrischen, legen wir als erstes Ziel Marstrand fest. Wir entscheiden uns für die (immer wieder beeindruckende) innere Durchfahrt: Ein Kanal von nur 20 bis 40 Meter Breite, an dessen Seiten sich Felswände höher als der Mast auftun.

Trotz widriger Verhältnisse, der Wind zog durch den Kanal und kam zeitweise direkt von vorn, schaffte Martin die Durchfahrt komplett unter Segeln und wir mußten erst zum Anlegen in Marstrand den Diesel anwerfen. Zum Glück bietet der örtliche Supermarkt einen eigenen Steg für Kunden, so daß der Weg nicht weit war.

Nach der Rückkunft des Einkaufsteams gab es erstmal Espresso und schwedisches Gebäck. Danach beschlossen wir demokratisch (für's Protokoll: eine Gegenstimme) in Marstrand zu bleiben und lediglich den Platz in den Yachthafen zu wechseln, was wir dann auch bald taten, um denen, die noch nicht hier waren vor zwei Jahren die Chance zu bieten, eine Orts- oder Festungsbesichtigung zu unternehmen.

Als sich wieder alle an Bord versammelt hatten, nahm Robert wieder die Essenszubereitung in Angriff. Den über uns hinwegziehenden Regen versüßte der Anblick des sehr intensiven und vollständigen Regenbogens, an einem Ende stand sogar noch ein zweiter Regenbogen darüber.

Eine kleine Nachbarschaftliche Bootsberührung sowie aufziehender Sturm - auch wenn wir in der Abdeckung lagen - legten nahe, die eXtra fast II noch längsseits an den Steg zu legen, was aber immernoch eine schaukelige Angelegenheit war.

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Martin Heine/Segelcrew Ostsee
Last modified: Wed Sep 3 13:57:23 CEST 2003