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Tag 7 - 14.08.2003Marstrand - Almösund
Die Nacht war sehr stürmisch, teilweise bei über 30 Knoten Wind. Die Wellen taten ein übriges, um die eXtra fast II mit unsanftem Schaukeln und Rucken durch die Nachtstunden zu bringen. Dennoch hatten wohl alle passabel geschlafen. Der anhaltende Sturm brachte uns allerdings während des Frühstücks schon zu der Überzeugung, daß wir unter den gegebenen Umständen Marstrand wohl nicht verlassen würden. Die Gruppe teilte sich so am Vormittag auf, ein Teil ging zur Festung hoch, der andere wollte, nachdem er zwei große X-Yachten beim Auslaufen beobachtet hatte, einen kleinen Uferspaziergang wagen. Letzterer fiel allerdings durch ein über uns hinweg ziehendes Regengebiet buchstäblich ins Wasser. Die Festungsbesucher hatten Glück, was den Hinweg betraf und konnten den Rückweg dann auch relativ trocken hinter sich bringen. Während wir gemütlich beim Espresso bzw. Cappuccino saßen, flaute der Wind deutlich ab, so daß wir also am frühen Nachmittag dann beschlossen, doch noch aufzubrechen. Schnell machten sich alle fertig, nocheinmal die sanitären Anlagen aufsuchen und dann rein in die wetterfesten Klamotten - denn so richtig gut sah das Wetter noch nicht aus und die Welle stand natürlich auch immernoch.
Wir liefen aus der nördlichen Hafeneinfahrt aus und brachten mit stark verkleinerter Genoa und trotzdem sechs Knoten Fahrt die Strecke durch die aufgewühlte See hinter uns, bevor wir wieder, weiterhin nur unter Genoa, in die ruhigeren Schärenfahrwasser einbiegen konnten. Teilweise fuhren wir durch dermaßen gut abgedeckte Gebiete, daß wir uns mit dem Motor behelfen mußten. Wir trafen auch Stegnachbarn wieder, die weit vor uns die Route durch das ruhige Schärengewässer angetreten hatten, die uns jedoch nicht offenstand, da wir eine Brücke mit nur 18 Metern Höhe hätten passieren müssen. Nach nur 16 Meilen Fahrt am Nachmittag liefen wir schließlich in die Marina Almösund ein, wo wir festmachten, unerwarteterweise doch noch Strom am Steg bekamen und dann gut Abend essen konnten. Während Martin sich auf dem Nachbarschiff noch Tipps bezüglich guter Ankerplätze in den vor uns liegenden Schärengewässern holte, fand sich bei uns an Bord noch eine kleine Skatrunde im Salon ein, bevor allseits die Lichter verlöschten und seliges Schnarchen den Raum erfüllte. ob |