Ostsee 2003

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Tag 10 - 17.08.2003

Schären - Smögen

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Das Wasser in der Bucht heute morgen war spiegelglatt, die Nacht war ruhig. Nur langsam kam die Crew aus den Kojen, gerade die neu Angekommenen hatten wohl noch etwas Nachholbedarf in Sachen Schlaf. Das Frühstück mir Rührei und Obst dauerte auch noch etwas und so verging die Zeit mittags um zwölf. Die Crew wollte sich ersteinmal trennen: Martin und Olli segelten - und bei dem Wind motorten - die eXtra fast II einmal auf die andere Seite der Landzunge, während der Rest der Crew sich auf dem Landweg dorthin begab.

Die Bootstour

Vorsichtig manövrierten wir aus der Bucht, dann rein ins Fahrwasser und sofort wieder abbiegen, um in Richtung Malmön zu gelangen. Wir beschlossen, uns ein Eis zu gönnen und den Landgang gleichzeitg zum Entsorgen von Müll zu nutzen. Das Vorhandensein einer Toilette entlastete die sanitären Anlagen an Bord durchaus. Nach dem kurzen Zwischenstopp segelten wir hinüber zur Ankerbucht und kundschafteten die Einfahrt aus. Da wir niemanden sahen und Michi weder über Funk noch über Handy erreichen konnten, entschlossen wir uns, den Fjord hinaufzusegeln und am Ende wieder zurückzukreuzen. Auf dem Rückweg erreichten wir schließlich die Landgänger, die in der vereinbarten Bucht am Steg auf uns warteten.

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Der Landgang

Der Hauptteil der Crew macht sich auf den Weg, sich die 3000 Jahre alten Felszeichnungen aus der Bronzezeit anzuschauen. Auf dem Weg dahin mussten wir über Felsen, Moore und Geröll, vorbei an Schmetterlingen, Blaubären, Apfelbäumen, Brombeeren, Pilzen, Jogger und Kuhfladen. Leider sind wir auch an den Felszeichnungen vorbei, ohne sie zu sehen. Dafür lernten wir eine nette Familie kennen, die sich bereit erklärte, mit uns einen ca. 4 Bootslängen hohen Granitbuckel zu erklettern, um uns dort oben ein um 1400 abgebranntes Fischerdorf zu zeigen. Aber der Blick war war überwältigend.

sb

Gemeinsam ging es schließlich weiter, an Kungshamn vorbei nach Smögen. Dieses entpuppte sich als Einkaufsparadies, sogar am Sonntag. Und so konnten wir außer gemeinsam Pölser zu genießen, auch Michaels Einkaufswunsch befriedigen: Ein Ersatz für das von Robert versehentlich eingepackte Ölzeug war schnell und gar nicht mal so teuer (Segelklamotten im Schlußverkauf!) gefunden - womit auch Beatrice einen rundum trockenen Törn erwarten konnte.

Kulinarisch war der Abend indisch geprägt. Den Ausklang fand er bei einem gemütlichen Gespräch im Cockpit.

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Martin Heine/Segelcrew Ostsee
Last modified: Fri Sep 12 13:43:01 CEST 2003