Ostsee 2003

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Tag 14 - 21.08.2003

Mossholm - Lerkil

Der heutige Tag begann mit dem, was ihn prägen sollte: Regen. das Frühstück brachten wir schnell hinter uns, denn Martin hatte beschlossen, daß wir heute einige Meilen schaffen sollten und den morgens abgeflauten Wind nutzen könnten. Wasser nachbunkern oder ähnlich schöne Dinge mußten daher leider ausfallen.

Das Ablegen verlief im Prinzip ganz gut. "Im Prinzip" deswegen, weil aus unbekanntem Grunde ein Fender nach dem Verlassen unseres Platzes leider nicht an Bord, sondern im Wasser war. Und so mußten wir an einer anderen, etwas besser zugänglichen Stelle des Steges nochmals an diesen heranfahren, um Michael mit dem Enterhaken abzusetzen. Obwohl sich niemand an Land traute zu grinsen oder wir das zumindest nicht sahen, vermuteten wir entsprechende Reaktionen bei unseren Stegnachbarn: Während Martin vermutete, der Fender sei ganz schön weit getrieben, mußten wir ihn leider darüber informieren, daß dies ein weiterer Fender sei.

Nach dem Auslaufen gingen die Dinge glatter, wir setzten die Genoa und zogen entlag der Küste nach Süden, teilweise im Schutz der Schären, teilweise aber auch unter dem recht direkten Einfluß des Windes und der noch stehenden Welle der letzten Tage. Der Regen begeleitete und, mal stärker, mal weniger stark über die ganze Zeit.

Wir passierten Marstrand - im Regen - unter Segeln und fuhren in den Kanal ein. Hinter der engen Passage erwartete uns wieder offeneres Wasser. Vor uns zog ein großes dunkelgroßes Regengebiet vorbei, von dem wir zum Glück nur die Ausläufer mitbekamen.

Wir kreuzten die große EInfahrt zum Göteborger Hafen, Martin zauberte mit Ollis Hilfe Backpflaumen im Schinken-Speck-Mantel als kleinen Snack zurecht, bevor es südlich von Göteborg wieder in die etwas unruhigeren Außenschären ging. Naß wurde es aber dennoch im wesentlichen von oben.

Das Anlegen in unserem Zielhafen Lerkil gestaltete sich schwieriger als erwartet, weil die als frei gekennzeichneten Boxen deutlich zu kurz für uns waren. Nach Rücksprache mit dem Hafenmeister legten wir uns längsseits an die Außenmole - neben eine große Kühlbox, der man ihre nicht vorhandene Eignung zum Betrieb außerhlab von Gebäuden deutlich ansah. Der Inhalt regste uns nicht zum Kochen von Fischgerichten an und so griffen wir auf Kartoffelsuppe zurück.

Das den ABend bestimmende Thema war dann die Aufteilung der Münzen zum Duschen: Eine Krone für 40 Sekunden Duschvergnügen stellte eine weitere Kategorie in der Rubrik der Regelungen dar.

ob

Graues Wetter eXtra fast II

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Martin Heine/Segelcrew Ostsee
Last modified: Sun Sep 14 16:02:51 CEST 2003