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Tag 15 - 22.08.2003Hafentag in Lerkil
Wir standen heute auf und der Wind pfiff uns um die Ohren. Leider nicht nur der Wind, sondern auch der Regen, was uns zu einer ausgiebigen Trocknungsaktion auf dem Herrenklo der Marina veranlaßte. Olli, der gestern was übersehen hatte, zog dann mal sein Büßerhemd an, aber zum Glück war's am Ende nicht so schlimm, wie es zuerst aussah. Wind aus Südwest, Stärke sechs bis sieben und eine starke Welle auf See brachten uns nach ausgiebigem Studium aller Wetterinformationen und der Karten zu dem Entschluß, den Tag in aller Ruhe im Hafen zu verbringen. Der Wind frischte über den Tag immer weiter auf, was unsere Entscheidung bestätigte. Der Wetterbericht sagt auch für die Nacht und den morgigen Tag leider starke Winde an, allerdings dreht der Wind auf West, am Sonntag sogar auf Nordwest, so daß wir erwarten, daß wir entweder morgen mittag bis Nachmittag oder spätestens übermorgen mit einem satten Halbwindkurs (oder noch besser Raumschotskurs) einige der verlorenen Meilen wieder gutmachen können. Der Tag ist geprägt von Schlaf und Erholung, nur einige wenige Expeditionen in die Umgebung werden unternommen. Der Regen am verzieht sich über den Tag, aber der Wind nimmt zu. So gibt es denn aber auch für diesen Tag nicht viel zu berichten - wir warteten ja im wesentlichen. Susi beglückte uns tagsüber mit Crepes, dann aßen wir noch die Reste unserer Kartoffelsuppe und peppten das ganze mit Leberläs auf. Wenn wir schon nicht zum Segeln kommen, dann wollen wir wenigstens gut essen! Das Pfeifen unseres Riggs begeleitet uns über den Abend, manchmal so laut, daß es kurzfristig die Kommunikation unter Deck unterbricht. Das Schiff schaukelt selbst im Hafen so stark, daß man fast seekrank werden könnte. Der Stimmung tut all dies keinen Abbruch, wir sind wohlauf und guter Dinge. Nicht zuletzt auch wegen unseres sich allerdings rapide leerenden Süßigkeitenfaches. ob
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