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Nach dem Frühstück und dem Auslaufen taten wir erstmal eine
Sache, die lang überfällig war, die wir aufgrund der bisher
vorherrschenden Bedingungen nicht hatten tun können: Wir
schalteten den elektronischen Kompaß in den Kalibrierungsmodus
und und fuhren langsam Vollkreise (etwas mehr als zwei Stück).
Anschließend legten wir einen Kurs an und kalibrierten
Lord Helmchen (den Autopiloten). Damit war endlich die
erhebliche Abweichung zwischen den Steuerkompassen und dem
Magnetkompaß an der Navigationselektronik minimiert. Die
Abweichung des Radarbildes vom Kartenbild hatten wir allerdings
mit dieser Maßnahme offensichtlich maximiert.
Wir legten bei erheblich weniger Wind als in den letzten
Tagen einen Kurs in Richtung der Schären an und segelten
los. Irgendwann bogen wir ins Schärengebiet ein und
versuchten erfolglos in einem kleinen Hafen und dort
in der Nähe an einem Steg anzulegen. Wegen unseres nicht
unerheblichen Tiefgangs gelang uns dies jedoch nicht,
so daß wir vorsichtshalber in eine andere Richtung
abdrehten und gen Tärnö segelten.
Auf Tärnö angekommen genossen wir nach einem schwierigen
Anlegemanöver als größtes Schiff an dem kleinen Steg
erstmal ein Bad, bevor wir uns daran machten, den heute
morgen erstandenen Fisch in Pfanne oder Ofen zuzubereiten.
In der Ruhe der Bucht blieben auch wir nicht mehr ewig
auf. Nach diesem schönen Tag mit dem kulinarischen
I-Tüpfelchen waren alle recht müde.
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