Ostsee 2004

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Tag 13 - 20.08.2004

Ahus - Simrishamn

Der Weg zur Dusche heute morgen kam dann doch eher einer Wanderung gleich, was das Ganze ja schon ganz gut traf, denn die Duschen der örtlichen Jugendherberge waren auch gleichzeitig die für die Gastlieger. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zu unserem Etappenziel Simrishamn. Im Hafenbereich von Ahus schien es erst so, als wenn der Wind deutlich abgeflaut hatte, doch schon hinter der Hafenmole war klar zu erkennen, daß dem nicht so war. Also setzten wir wieder das Großsegel mit dem zweiten Reff und am Anfang auch die volle Fock. Es wäre auch zu schön gewesen, wenn wir mit der Besegelung hätten durchsegeln können, doch leider erforderte es unser Kurs, daß wir "Hoch-am-Wind" segeln mussten, wofür wir eindeutig zu viel Segelfläche hatten. Je weiter wir uns von der Küste entfernten, umso mehr stampfte sich die Dehler in den Wellen fest. So richteten wir unseren weiteren Kurs also unter der Küste aus. Nichts desto trotz bewährte sich der von Micha gebastelte Laptophalter bei der einen oder anderen Welle oder Bö.

Dockingstation

Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, daß wir ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt haben, als wir von achtern eine Yacht aufkommen sahen, die nur mit einem Reff und der vollen Fock fuhr und das Ganze auch noch aufrechter als wir...... Auf unserem Radar konnten wir erkennen, dass uns diese Yacht mit 7 Knoten an der Kreuz deutlich davon lief. Kurz vor Simrishamn zog dann eine Gewitterfront auf, die schon allein durch ihre Wolkenformation beeindruckte. Während unser "Kontrahent" schon die Segel strich und unter Maschine den Weg in den Hafen antrat, versuchten wir uns noch kreuzend der Ansteuerungstonne zu nähern. Allerdings zogen auch wir es vor, die Segel zu bergen und die Maschine zu starten, als in einiger Entfernung die ersten Blitze zu sehen waren. 20 Minuten später lagen wir sicher vertäut im Hafen, wobei wir jedoch noch kurz vor der Hafeneinfahrt ein kräftige Dusche abbekamen.

Zum Anlegen hatten wir dann wieder Sonne und keinen einzigen Tropfen. Kaum jedoch, dass wir uns unserer Regensachen entledigt hatten und bei einem Stück Kuchen den Stadtbummel ins Auge fassten, da öffnete der Himmel seine Schleusentore...(Hhhhmmm irgendwie kommt mir das bekannt vor. Unter ähnlichen Bedingungen hatten 1998 auch schon mal in Simrishamn angelegt) Sonnenuntergang Simrishamn Der Stadtbummel folgte dann etwas später, zumal Kent vorher noch einen Versuch unternahm den Speiseplan für den heutigen Abend um den Menüpunkt Fisch zu ergänzen. Doch leider war ihm auch heute das Anglerglück nicht hold, was Susi zu dem Ausspruch inspirierte: "Früher konnte man sich wenigstens noch darauf verlassen, daß die Männer für die Essensbeschaffung zuständig sind!" Zurück auf dem Steg konnten Micha und ich nicht umhin, uns ein Nachbarschiff etwas näher anzusehen. Dabei kamen wir mit einem Mitsegler ins Gespräch und zu einer Einladung auf eine Schweden Yachts 45. Wie sich im Laufe des Gespräches herausstellte, handelte es sich dabei um unseren "Kontrahenten". Das weitere Abendprogramm wurde durch einige Folgen aus der "legendären" Siedlung Önkelstieg (Stenkelfeld) aufgelockert.

mh


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Martin Heine/Segelcrew Ostsee
Last modified: Thu Aug 26 23:59:28 CEST 2004