Ostsee 2004

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Tag 16 - 23.08.2004

Rönne - Gislövs Läge

einlaufender Großsegler

Nach einer recht schaukeligen Nacht im Nordbecken des Fährhafens Rönne, die nach einigen Verlagerungsaktionen von Fallen weg vom Mast zumindest noch akustisch gerettet werden konnte, waren alle recht früh wach. Sehr gut, denn wie sich herausstellte, sollte ein für 12 Uhr geplantes Ausbooten von Kreuzfahrtpassagieren schon um 9 Uhr beginnen - und wir lagen just an dem einzigen Schwimmsteg, von dem die Leute bequem an Land gehen konnten. So beendeten wir unser Frühstück zügig und verlegten zum Aufklaren an einen anderen Liegeplatz. Um das An-Land-Geh-Spektakel wurden wir allerdings betrogen...dafür bekamen wir wegen kalter Duschen von der Hafenmeisterin unser Geld zurück. Auch gut. Der neue Liegeplatz erwies sich allerdings als nicht so sicher; als unser Hintermann ablegte, schrabbte er mit seinem Buganker an unserer Backbordseite am Heck das Gelcoat ab... Aber nachdem er weg war, konnten wir das Ablegen über den Achtersteven üben, was mal wieder vorzüglich klappte.

Roma und Thomas steuern im Duetth

Über die restlichen Stunden des Tages gibt es relativ wenig zu sagen. Immer hoch am Wind, konnten wir zwischen Arkona und Trelleborg entscheiden. Da das Schiff auf Steuerbordbug besser lief und die Wunschhafenfrage mit einer Stimme für Trelleborg und 5 Enthaltungen "eindeutig" ausfiel, war T. der erklärte Zielhafen. Aus Erfahrungen klug geworden, steuerten Roma und Thomas stundenlang, mal abwechselnd, bei höheren Wellen auch beide gleichzeitig. Der Wind flaute ab, das Meer beruhigte sich langsam, so dass heute keine Spuren von Übelkeit zu verzeichnen waren. Letztendlich aktivierten wir sogar den Motor, da die ETA minütlich nach hinten korrigiert werden musste. So gab es das Abendessen (Käsespätzle mit Salat) noch auf See, bei friedlich tuckerndem Motor, der zwar einmal unerklärlicherweise ausging, mehrmals die Drehzahl laut Anzeige herunterregelte (aber nicht nach Gehörkontrolle) und dessen Betriebsstundenzähler irgendwo bei Ystad gänzlich den Geist aufgab. Trotzdem kamen wir letztendlich ohne Schwierigkeiten im Hafen Gislövsläge an. Jetzt ist Schlafen angesagt, denn morgen haben wir einen 65 sm-Schlag nach Gedser geplant, da müssen wir mal früh auslaufen...

jh


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Martin Heine/Segelcrew Ostsee
Last modified: Thu Aug 26 23:59:55 CEST 2004