Ostsee Fruehjahr 2003

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Tag 5 - 03.06.2003

Zitat Thomas, nachdem Olli mehrmals von ein und der selben Person angerufen worden war, die sich offensichtlich verwählt hatte: "Ich kann mich nicht verwählt haben, ich habe Wahlwiederholung gedrückt."

Das Wecken morgens um sieben sorgte heute für nicht sofortige Reaktionen, irgendwie waren alle etwas langsamer. Ganz gemütlich, die Brötchen sollte es erst ab 8h morgens geben, machten sich nach und nach alle Richtung Duschen auf den Weg.

Verena ist mutig Olli im Wasser

Eine unserer Brötchentüten war kurzzeitig nicht auffindbar, doch nach einem erneuten Blick in die Brothütte ward sie aufgefunden. Nun konnte gefrühstückt werden und zum Entzücken von Astrid fand Verena im Kühlschrank noch einen Becher Joghurt, den diese sich mit Olli und Thomas zum Müsli teilte.

Dank schwachem Wind ging der Ableger von Lyø recht gut und einfach, danach übergab Thomas das Steuer an Mandy. Diese bewies eine Engelsgeduld, trotz wenig bis gar keinem Wind zu segeln. Verena verschwand unter Deck um Bericht zu schreiben und etwas Navi zu machen und stellte fest, dass die Angabe des GPS nicht mit der wirklichen Position übereinstimmte und lernte die Kreuzpeilung kennen.

Gegen Nachmittag wärmten Astrid und Verena die Nudeln auf und es kam zu einem Wachwechsel am Steuer, Thomas übernahm kurz von Mandy, während Verena schnell ihre Nudeln verschlang, um dann das Ruder zu übernehmen. Doch hatten wir kaum noch Wind, was zu schneller Frustration bei Verena führte, die daher dankbar den Vorschlag die Ostsee auszutesten annahm. Zusammen mit Olli wollte sie testen, ob das Schiff nicht schneller werden würde, wenn man die Anemos II anschieben würde. Mutig kletterte Verena als erste ins Wasser und liess sich zum ersten nachgezogenen Fender treiben. Dort angekommen wurde es ihr doch recht schnell kalt und sie zog sich zurück zum Schiff. In dem Moment, wo sie zurück ans Schiff geschwommen war, kletterte Olli endgültig ins Wasser und trieb auch zum ersten Fender ab. Doch auch ihm wurde das Wasser sehr schnell zu kalt und er kletterte wieder an Deck. Da das Beweisfoto beim ersten Anlauf nicht genommen werden konnte, musste er nochmal rein, was er auch ganz tapfer machte. Zurück an Deck strahlten beide wie verrückt und behaupteten steif und fest, es wäre gar nicht so kalt draussen.

Ein Häuschen ins Aerøskøbing

Durch dieses Manöver war Verena das Steuer an Thomas los geworden, der weiterhin versuchte dem Wind ein wenig Bewegung abzugewinnen. Ein anderer Segler nährte sich, als endlich beschlossen wurde die Genua einzuholen und fragte freundlich nach, ob wir Hilfe brauchen würden. Dies wurde verneint. Thomas fuhr noch eine Weile weiter und übergab das Steuer an Verena, weil diese ohne Schuhe nicht vorne an Deck helfen konnte. Diese steuerte das Schiff unter Motor bis kurz vor der Hafenansteuertonne, dann wurde das Gross eingeholt und weiter Richtung Hafen gesteuert. Etwas Sorge bereitete die Autofähre, die hinter uns in den Tonnenstrich einfuhr, aber genug Abstand zu uns hielt. Im Hafen von Aeroskobing halfen nette Segler bei der Übergabe der Vorderleinen, so dass das Anlegemanöver mehr oder weniger glatt ging. Das Aufklaren ging recht fix und der Landstrom war auch schnell gelegt.

Der Sonnenuntergang in Aeroskobing

Auf Verenas dringenden Wunsch als Küchenfee wurde nun der nächste Supermarkt aufgesucht und die noch fehlenden Zutaten für die nächsten Mahlzeiten besorgt. Mit einem Karameleis für Olli verschwand sie wieder zum Schiff, während Astrid, Annette, Andi, Mandy und Thomas einen Spaziergang durch die Stadt machten.

Zurück im Schiff verstaute sie fix die Sachen, um dann ihr Eis an Deck zu geniessen. Nach Beginn des Tippens des Berichts für heute horchten Olli und Verena plötzlich auf, weil von einem der Nachbarschiff ein lyrischer Vortrag herüber klang. Überrascht kletterten beide wieder an Deck, um den Worten zu lauschen. Das Fazit dieses Vortrags: "Dicke Frauen haben Qualität". Er hatte den Beifall wirklich verdient.

Beide verschwanden wieder unter Deck und warteten auf die Horde Elefanten (So klingt das unter Deck, wenn übers Deck gelaufen wird). Als diese wieder aufgetaucht war, kümmerten sich Olli und Thomas um die Zubereitung des Kasslerbratens

Verena Diehm

Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree

Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree
  • 1,25 kg Kassler
  • Dosen Sauerkraut
  • Kartoffelpüree
  1. Kassler in den Backofen legen und alle 10 Minuten das Wasser in dem Blech nachfüllen, gleichzeitig das Kassler mit etwas Wasser aus dem Blech begiessen
  2. Sauerkraut im Topf erwähnen
  3. Kartoffelpüree nach Anweisung zubereiten


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Verena Diehm/Segelcrew Ostsee
Last modified: Sun Jun 8 18:00:56 CEST 2003