Ostsee Fruehjahr 2003

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Tag 8 - 07.06.2003

Frühstückstisch

Astrid weckte uns morgens gegen halb acht, dieses Mal fiel allen das Aufstehen jedoch wesentlich schwerer als sonst. Mehr oder weniger alle auf einmal verschwanden Richtung Duschen. Das letzte Frühstück an Bord, und den ersten Schimmel gefunden. Die zweite Brötchentüte landete somit ungegessen im Abfall. Dank Verenas unintelligenter Planung war kein Zucker mehr an Bord, weswegen es den Tee nur in ungesüsst gab. Deswegen stieg Olli dann am letzten Tag spontan um auf Kakao. Diesen verstreute er auch grosszügig über sein Müsli, als wäre dieses nicht süss genug. Vor dem Frühstück probierten Olli und Verena jedoch noch eine Art Fesselspiel aus, bei dem jeder einen mit Palsteks befestigtes Bändsel um die Handgelenke bekam. Diese waren einmal gekreuzt worden, der Trick bestand nun dadrin, die Bändsel zu entkreuzen. Zum Glück kannte Olli den Trick dazu.

Eigentlich sollte die Übergabe an die zweite Crew gegen halb neun erfolgen, doch tauchte um diese Uhrzeit noch keiner bei uns auf. Wir blödelten rum und beschlossen, wenn sie bis neun Uhr nicht angekommen wären, würden wir doch noch weiter fahren und Astrid würde ihrem SKS-Törn einfach einen Zettel schreiben, was sie alles üben sollten. Gegen viertel vor neun jedoch enterte Axel unser Schiff, womit dieser Plan leider ins Wasser fallen musste. Wir drehten ihm unsere letzten offenen Kühlsachen an und fingen sehr langsam an zu spülen und das restliche Gepäck zu verladen. Es wollte sich keiner so richtig beeilen, dafür war es zu schön gewesen, als dass man sein Zuhause für eine Woche schon verlassen wollte.

Nachdem wir unsere Duschkarten Christian verkauft hatten und dieser das noch fehlende Crewbild im Heckkorb gemacht hatte, kletterten wir langsam alle von Deck. Olli wartete noch auf die Kaution, weswegen wir uns nicht sehr weit von der Anemos II entfernten. Die heimischen Feuerquallen wurden nochmals beobachtet und der neuen Crew beim anliefern ihrer Vorräte für dem Törn zugeguckt. Das erste, was die an Bord bringen wollten, waren 6 Kästen Bier. Wir waren während unserem Törn meist nicht mal in der Lage eine zweite Flasche Rotwein zu trinken und die wollten soviel Bier mitnehmen?

Schliesslich bekam Olli seine Kaution zurück und es gab keinen Grund noch länger am Schiff zu bleiben. Schweren Herzens trennten wir uns von der Anemos II und nach einem kurzen Besuch der Toilette wurde nun doch Abschied genommen. Astrid würde den SKS-Törn noch betreuen, Mandy alleine zurück nach Kiel fahren und die Berliner Crew würde Andi noch nach Lübeck bringen.

Schade, dass diese Woche so schnell vorbei war.


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Verena Diehm/Segelcrew Ostsee
Last modified: Sun Jun 8 18:03:39 CEST 2003