SKS 2004

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Tag 7 - 20.05.2004

Spodsbjerg - Burgtiefe

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Der Wetterbericht hatte Recht behalten, der Wind hatte deutlich nachgelassen und so machten wir uns nach einem zeitigen Frühstück auf den Weg gen Süden.
Als wir die Landabdeckung von Langeland verließen, nahm die Wellenhöhe zwar spürbar zu, aber nicht so sehr, dass es ungemütlich gewesen wäre. Es war sogar möglich zur Mittagszeit die Reste des ersten Grillabends in die Pfanne zu hauen und als Mittag zu servieren.

Nur der Wechsel von der Fock auf die Genua unterbrach die Entspannungsphase an Bord. Ansonsten verlief die Überfahrt eher ereignislos. Das einzige Highlight war unser Bremsmanöver, mit dem wir es einem Tanker ermöglichten vor uns zu passieren.

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Am frühen Nachmittag genossen wir die Durchfahrt durch die Fehmarnsundbrücke (dieses Mal unter Segeln), bevor wir vor der Einfahrt nach Burgtiefe mit einem abschließenden Manövertraining begannen.
Im Laufe des Trainings gelang es unserem Schwesterschiff uns die Manöverboje abzuluxen, was wir natürlich so nicht im Raum stehen lassen konnten. Die Rache mit einigen mehr oder minder wohl plazierten Wasserbomben erzielte nicht ganz die durchschlagende Wirkung, weil die miesten Leute eh Ölzeug trugen.....

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Im Hafen von Burgtiefe übten wir noch ein paar Anlegemanöver in die Box, bevor wir endgültig die Leinen belegten und das große Aufräumen begann. Da der nächste Tag mit Prüfung und Schiffübergabe gut gefüllt war wurden schon mal die Sachen verstaut, die garantiert überflüssig waren.

Bevor die Estima neben us in die Box konnte, mussten wir sie erstmal räumen. Dort lag ein ca. 6m langes Kajütboot, der trotz des entsprechenden Vermerks an der Box der Meinung wäre, es wäre an uns eine andere Box aufzusuchen. Prinzipiell hätten wir bzw. die Estima dies sicher auch getan, nur leider reichte die Breite der einzigen freien Box an diesem Steg bei weitem nicht für eine 43 Fuß Yacht. Diesem Argument versuchte der Gute sich noch mit der Gegenargumentation, dass sein Rückwärtsgang nicht so gut funktionieren würde, aus der Affäre zu ziehen. Weil er deswegen nicht rückwärts aus der Box fahren könne.. Als wir ihm jedoch anboten, ihn mit Hilfe der Heckleinen aus der Box zu ziehen, ging auf ein mal alles ziemlich schnell und er fuhr ohne nennswerte Probleme aus eigener Kraft aus der Box.

Da Herr Hegerfeld auch gerade auf dem Steg war, als wir anlegten, konnten wir ihm gleich den Verlust von einem Glas bzw. bei der Estima eine ausgefranste Lattentasche melden, so dass wir dies nicht morgen während der Abnahme erledigen mussten.

mh

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Martin Heine/Segelcrew SKS
Last modified: Mon May 31 CEST 2004