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Tag 3 - 06.06.2004
Marstal - Eckernförde
Widererwarten hielt sich der Run auf die Duschen in Grenzen bzw. verteilte sich gut, so dass keine längeren
Wartezeiten auftraten.
Zwischen Fischerbooten und -netzen baute Helmut sein Flipchart auf und erläuterte mit einer Hintergrundmusik
aus Schiffsdieseln und Mövenschreien die 4 Phasen des Teambuilding. In dieser ungewohnten Atmosphäre
konnten die Teilnehmer dem, wenn er in einem Schulungsraum vorgetragen wird, eher trockenen Stoff ganz
neue Reize abgewinnen. Schließlich drängten wir Skipper darauf die Diskussionen auf den jeweiligen
Booten fortzusetzen. Wir wollten unser Etappenziel Eckernförde bis ca. 18:00 Uhr erreichen.
Schon im Hafen war zu erkennen, das der Wind uns heute deutlich wohler gesonnen war. Dies veranlasste
vereinzelt Teilnehmer dazu sich mit Reisetablette gegen eventuelle Seekrankheit zu wappnen.
Der Tag stand ganz im Zeichen des Segelns, wobei deutlich zu erkennen war, dass auf allen Yacht bereits
die Phase des Performings angestrebt wurde. Dank eines nahezu zeitgleichen Starts lagen die 3 Schiffe
sehr dicht bei einander und überall war man bestrebt sich entweder nicht einholen zu lassen oder
aber gerade das vor einem liegende Schiff zu überholen.
In der Eckernförder Bucht ließ der Wind deutlich nach, so dass Wolf und Ulf zur Maschine greifen
mussten, um rechtzeitig in Eckernförde zu sein. Da meine Anwesenheit in der Anfangsphase des Termins
noch nicht erforderlich war, konnte ich meiner Crew den Wunsch erfüllen und quasi bis in den Hafen
segeln.
Dort hatten die beiden anderen Schiffe bereits an der Pier von Yachtsport Eckernförde festgemacht
und Ulf, Wolf, Helmut und Bernd hatten sich bereits mit Peter Marx und Herrn Korvettenkapitän Koch
von der Bundeswehr getroffen. Jule und ich gesellten uns kurze Zeit später dazu.
Hintergrund dieses Treffens war der morgige Tag. Dank der Initiative von Peter war es uns möglich
die Teilnehmer mit Angehörigen der Bundeswehr zusammen zu bringen, die den Teamgedanken in
Reinkultur leben. Bei den Kampfschwimmern hatte man ein Tagesprogramm vorbereitet, welches in
Erlebens- und Dikussionsteile gliederte.
Als Einstimmung auf den Erlebensteil verteilten Herr Koch, Wolf und Helmut noch am Abend
Fleckentarnanzüge an die Teilnehmer. Diese waren für den Rest des Abends der Renner, viele zogen
sie, bis sie in die Kojen gingen, gar nicht mehr aus......
Die Ungewissheit, was der morgige Tag bringen wird und die Anküdigung, dass um 06:00 Uhr alle
fertig sein müssten sorgte für schnelle Ruhe auf den Schiffen.
mh
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