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Tag 4 - 07.06.2004
Eckernförde - Hafentag -
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Fleckentarn.
Morgens um 06:00 Uhr standen 3 Taxis bereit, um die "Meute" zum Stützpunkt der Kampfschwimmer zu bringen.
Dort wurden sie von 5 Ausbildern der Kompanie in Empfang genommen, die sie in Gruppen einteilten. Wer auf
einen sanften Übergang von der teilweise noch andauernden Schlaf- in die Wachphase gehofft hatte, wurde
eines besseren belehrt.
Mit einer kurzen Laufdistanz wurden die Teilnehmer auf ihre nächsten Aufgaben eingestimmt. Da galt es
einen Hügel hinuter zu rollen, um anschließend gleich ein paar Denksportaufgaben zu lösen. Gefolgt wurde
diese Einlage von ein paar Übungen für die Bauchmuskulatur, bevor es nach einer auflockernden Laufstrecke
hieß ab in den Graben, der hüfthoch mit Brackwasser gefüllt war. An dessen Ende erwartete sie ein
Hinderniss, welches sie nur gemeinsam überwinden konnten. Das "rettende" Ufer am Ende des Grabens war so
hoch, dass alleine kein Weg hinaus führte. Hier war Teamwork gefragt.
Die Bewohner des Campingplatzes, an dessen Strand der nächste Abschnitt vorbei führte, sind den Anblick von
fleckentarn am Morgen schon gewohnt, so dass hier kein großes Aufsehen erregt wurde. Viel mehr Aufsehen bei
den Teilnehmern erregte da schon der Baumstamm, den die Ausbilder am Ende des Strandes heran trugen. Scnell
war klar, der einzige Weg auf das Kasernengelände führte um den Zaun herum durch die Ostsee! Damit bei den
wartenden Gruppen keine Langeweile auf kam mussten neben den Liegstützen wie während des gesamten Trainings
Denksportaufgaben gelöst werden.
Zu diesem Zeitpunkt trennten Ulf, Jule und ich uns von der Gruppe, um zu den Booten zurück zu kehren. Nach
dieser Plackerei hatten die Teilnehmer etwas Aufmunterung, eine heiße Tasse Kaffe / Tee und ein gutes
Frühstück verdient. Die letzten beiden Sachen bereiteten wir an Bord vor.
Viel Zeit zum Duschen, Umziehen und Frühstücken blieb nicht, dazu war das Programm zu eng gesteckt.
Die Leidtragende war in diesem Fall die Reinigungskraft von Yachtsport Eckernförde, die eine entsprechend
chaotische Dusche vorfand. Helmut ist es im Nachhinein noch gelungen diese Wogen zu glätten.
Für den Rest des Tages folgte der Diskussionsteil. Hier hatten die Teilnehmer die Gelegenheit mit
Kampfschwimmern und U-Boot Besatzungen über deren Erfahrungen, Auffassung und Umsetzung der Teamarbeit
zu diskutieren. Von dieser Möglichkeit machten sie rege Gebrauch, was zur Folge hatte, dass wir erst am
späten Nachmittag wieder bei den Booten waren.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Entscheidung für einen weiteren Abend in Eckernförde fiel.
mh
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