01.09.00
Boothbay Harbor - Robinhood Marine Center

Zitate des Tages:

Wo ist denn unten rechts? (Astrid zu Raimund, als dieser die Bedinung der Dusche
beschrieb.

Immer ein Schluck Wasser unterm Kiel und eine Handbreit Luft über'm Verklicker

Die letzten Reste zierten unseren Frühstückstisch, was keine erhebliche Beeinträchtigung darstellte, waren doch einige Crewmitglieder von dem gestrigen Abendmahl noch so satt, daß sie die Aufnahme fester Nahrung ganz oder teilweise ablehnten.

Zügig wurde die Hansa ein letztes Mal seeklar gemacht und wir liefen zu unserem letzten Schalg nach Robin Hood aus. Sobald als möglich setzten wir die Segel, um endlich das lästige Nageln des Diesels loszuwerden.

Noch immer hing ein leichter Schleier in der Luft, was Uwe dazu veranlaßte den direkten Weg einzuschlagen. Alle genossen den letzten Trip unter Segeln und viel zu schnell hieß es "Klar zum Segelbergen!". Die Leinen und Fender wurden bereit gelegt und nur einige Minuten später lagen wir in der Marina. Uwe und Astrid gingen daran die ersten Schritte für den bevorstehenden Werftaufenthalt einzuleiten, Micha und ich verfrachteten unsere Wäsche in die Maschine und der Rest stärkte sich bei einem Imbiss.

Am frühen Nachmittag fuhren Mark, Rai und ich nach Portland, um die Mietwagen abzuholen. Mark und Rai packten kurz nach unserer Rückkehr ihre Sachen und nach einem Scheidebecher hieß es Abschied nehmen, denn die beiden mußten am nächsten Tag um die Mittagszeit herum ihren Flieger in Boston erwischen. Astrid, Uwe, Klaus, Micha und ich verholten uns zu einem letzten gemeinsamen Abendessen in die Altstadt von Bath. Gut gesättigt kehrten wir in die Marina zurück und nur ein paar kurze Gespräche trennten uns von unseren Kojen.


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