03.09.00
Mount Desert Island
Auf unserem heutigen Programm stand die Besichtigung des Acadia-National-Park. Einen Teil hatten
wir bereits per Fahrrad erkundet, als wir mit der Hansa in Northeast-Harbor lagen, heute folgte
der verbliebene Rest per Auto und zu Fuß. Von Brewer aus fuhren wir die bereits bekannte
Strecke nach Mount Desert Island. Unser Besuch im Ozenarium von Bar Harbor mußte leider
ausfallen, es hat sonntags geschlossen. So vertagten wir unsere Fortbildung über die
Entwicklungsstadien von Lobstern auf unseren nächsten Besuch in Maine. Im Visitor Center des
National-Parks besorgten wir uns unseren Tagespaß und die notwendigen Informationen über
die Park-Road und eventuelle Trails.
Über die Park-Road und einigen Stops an Punkten mit guter Aussicht erreichten wir den einzigen Sandstrand von Mount Desert Island. Aufgrund einer Laune der Eiszeit entstand an dieser Stelle, eingebetet in einer Felsküste, ein Strand aus feinstem Sand. Leider mußten wir feststellen, daß es auf allen einigermaß interessanten Trails nur so von Menschen wimmelte, weshalb wir uns auf kurze "Ausflüge" beschränkten. Wir setzten unsere Besichtigung auf der vorgeschriebenen Route, unterbrochen von einigen Stops mit kurzen "Ausflügen", fort. Am Ende erreichten wir wieder das Visitor Center. Wir beschlossen uns auch die restlichen Sehenswürdigkeiten der Insel, Bar Harbor, Somes Harbor, Echo-Lake, Southwest-Harbor und die Hinkleywerft anzusehen.
Als erstes steuerten wir Bar Harbor, dessen Hauptstraße auch gleichzeitig die
Haupteinkaufsmeile ist, an. Um unserem Bewegungsdrang etwas Luft zu verschaffen, stellten wir das
Auto ab und begaben uns zu Fuß auf die Piste. Getreu dem Loriotschen Motto "Jedes
Sonderangebot muss genutzt werden" stürmten wir einen Outdoor-Laden . Leider blieb es im
weiteren Verlauf der Erkundung des Sortimentes bei einer eher theoretischen Betrachtung. Die
gewünschten Schuhe waren nur in einer Größe lieferbar, die nicht mit der des
potentiellen Trägers in Einklang zu bringen war. Ein weiteres Durchforsten des Sortimentes
förderte eher einge Kuriositäten zu tage, den irgendwelche Gegenstände, bei denen
wir in die Versuchung kamen, die Kreditkarte zu zücken. Die begrenzte Parkzeit setzte unserer
Shoppingexkursion ein definiertes Ende.
Northeast-Harbor durchquerten wir ohne Zwischenhalt, hatten wir es bei unserem Aufenthalt mit der Hansa schon ausgiebigst erkundet. Auch in Somes-Harbor verweilten wir nicht länger, nach einem kurzen Blick über die Bucht fuhren wir weiter nach Southwest-Harbor, der Geburtsstätte der Hinkley-Yachten. Wir hatten den Ort bereits zu 90 Prozent duchquert und zweifelten an unserem Orientierungssin, denn bisher hatten wir noch keinen Hinweis auf die Werft gefunden, als wir im Yachthafen eine massive Ansammlung an Schiffen dieser Werft fanden. Wir fühlten uns bestätigt, daß wir dem Ziel schon sehr nah sein mußten. Wenig später entdeckten wir ein entsprechendes Hinweisschild, welchem wir zu der Werft folgten. Auf dem Vorgelände entdeckten wir mehrere ältere Yachten, die unserer Ansicht nach dort auf ihre Überholung warteten. Am interessantesten fanden wir jedoch den werfteigenen Shop, in dem es alles vom Handtuch, über die Seife, bishin zu Gläsern mit Hinkley-Emblem für die standesgemäß:e Ausstattung gibt. Unser Rückweg führte uns ohne weitere Ereignisse über verschiedene State-Routes bis zu unserem Motel in Brewer.