08.09.00
Lebanon (Wilder) - Groton
Unser erster Anlaufpunkt heute war Ruggles Mine, eine alte Mine in der Nähe von Lebanon,
die für den Publikumsverkehr geöffnet wurde, nach dem sie nicht mehr genutzt wurde. An
der Kasse bezahlten wir das Eintrittsgeld und wurden darauf hingewiesen, daß wir uns Werkzeug
zum Steineklopfen ausleihen konnten oder unser eigenes benutzen könnten. Wir wollten uns auf
die alt hergebrachten Abbaumethoden verlegen und verzichteten auf jegliches Werkzeug. Bei unserem
Rundgang durch den zugängliche Teil der Mine fanden wir etliche interessante Gesteinsformationen
mußten aber feststellen, daß unsere Kenntnisse im Bereich der Geologie bei weitem nicht
ausreichten, um alle sich bietenden Möglichkeiten auszuschöpfen. Deshalb verließen
wir die Mine bereits nach 2 Stunden wieder, mit nur einer geringen Ausbeute.
Das Kartenstudium bestätigte unsere Befürchtungen, uns stand ein 200 Meilenritt bis
zum nächsten Wegepunkt Groton an der Atlantikküste bevor. Bis auf einen kurzen Stau verlief
die Fahrt ziemlich ereignislos und wir kamen genau rechtzeitig, um zu sehen, wie die Tore zum
Marinemuseum (mit dem ersten Atom-U-Boot) geschlossen wurden. Unsere Suche nach einem finanzierbaren
Motel kam der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gleich, aber wir wurden fündig. Bevor wir
uns ins Motelzimmer zurückzogen ergänzten wir unsere Vorrä:te und trafen dabei auf ein
ganz un gar untypisches Exemplar einer amerikanischen Kassiererin. Wird man sonst an der Kasse mit
freundlichen Worten schier überschüttet, so war das einzige, was wir von Amanda zu hören
bekamen der zu zahlende Betrag.