14.09.00
Portsmouth - Hampton Beach - Brunswick
Bei strahlendem Sonnschein genossen wir das Continental Breakfast, welches wir serviert bekamen. Als Tagesziel hatten wir uns ein Motel in oder in der Nähe von Bath gesetzt. Wir steuerten uinser Ziel jedoch nicht auf direktem Weg an, hatten wir doch gestern um der Reisegeschwindigkeit willen den Interstate gewählt. Dabei hatten wir solche sehenswerten Orte, wie Hampton Beach linksliegen gelassen. Wir fuhren auf der State Route 1a gen Süden und genossen den Ausblick. In Hampton Beach reiht sich an Motel an das andere und es ist schwer sich vorzustellen, daß es zur Hauptreisezeit nicht möglich sein soll, hier ein Zimmer zu finden, aber dem ist so. Am Ortsausgang machten wir kehrt und schlugen den Weg, den wir gekommen waren für unsere Reise nach Norden ein. Zwischenzeitlich wechselten wir auf die 1, auf der wir durch weitere Badeorte zb. Ogonquinn) fuhren.
In Portland legten wir einen Zwischenstop ein, um die Airline American Eagle um ein paar Dollars zu erleichtern. Wir hatten so die Vorstellung, einmal kurz beim Gepäckschalter der Gesellschaft vorbeizuschauen und das Geld abzuholen. Bei dieser Vorstellung blieb es dann auch. Im Bereich der Gepäckabfertigung des Flughafens machten wir uns zuerst ziemlich verdutzt auf die suche nach dem Büro. Zielsicher steuerten wir die wohlbekannte Ecke des Raumes an, doch dort war kein erleuchtetes Büro und auch kein Schild von American Eagle. Etwas ratlos sahen wir uns um. Alle mehr oder minder bekannten Fluglinien hatten ihre Bü,ros geöffnet und auch ein Namensschild neben der Tür, doch nirgendwo konnten wir einen Hinweis auf die Tü,r entdecken, nach der wir suchten. Erst eine nähere Untersuchung der Tür, vor der wir standen brachte Licht in die Angelegenheit. In einer Ecke klebte ein kleiner Zettel, auf dem stand, daß das die Annahmestelle für verlorene Gepäckstü,cke zur Zeit geschlossen ist und man sich an den Schalter von Buisiness Express wenden solle. Wo zum Henker war nun wieder dieser Schalter????? An der Information konnte man uns weiterhelfen. wir steuerten den Ticketschalter der Airlines KLM und Northwest an, bei denen auch das Logo der Buisiness Express prangte. Wir kamen noch nicht mal bis zu unserem eigentlichen Anliegen, man verwies uns umgehend an den Schalter der American Eagle. Dort stießen wir auf ein offenes Ohr, nur wollte man uns dort an das dafür zuständige Büro verweisen, bis wir diese Nachricht an der Tür erwähnten. Wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte war nur eine Person dazu berechtigt, einen entsprechenden Scheck auszustellen, weshalb noch ca. eine halbe Stunde verstrich, bevor wir den unterschriebenen Scheck in den Händen hielten. Kurz nach dem Verlassen des Flughafens fanden wir sogar eine Bank, die diesen Scheck einlöste, was unseren Barbestand erheblich vergrößerte.
Unser nächster Halt fand in der Nähe von Freeport statt, an der Wü,ste von Maine. Hier bei handelt es
sich um ein Gebiet, welches durch falsche Bewirtschaftung zu einer Sandwüste verkam. Laut Beschreibung der Betreiber
handelt es sich bei dem wirklich Sehenswerten um ein unter einer Sanddüne verschüttetes Farmgebäde. Die
ausgestellten Fotos und das was man durch den Zaun sah veranlaßten uns dazu von einem Besuch Abstand zu nehmen und
lieber das Outlet-Center von Freeport aufzusuchen. Dem Power-Shopping mit mehr oder minder starker Belastung der Kreditkarte
folgte die obligatorische Motelsuche. In Brunswich wurden wir zu einem angemessenen Preis fündig. Wir buchten uns
für 2 Nächte dort ein, für den nächsten Tag stand eine Besichtigung von Bath auf dem Plan, welches um
die Ecke liegt. Im Motel sichteten wir unsere Navigationsecke, um nicht mehr benötigtes Papier zu entsorgen.
Gleichzeitig packten wir unser Gepäck neu, um alle Neuerwerbungen unterbringen zu können.