26.08.2000
Northeast Harbour - Frenchboro
Zitat des Tages: |
What kind of lobster do you have? Well... we have Maine lobsters!!! |
Zum Thema traniger Wahlatem: |
Düsengeruch |
Eine schwache Brise bei wolkemlosen Himmel kündigte den heutigen Tag an. Deswegen entschlossen wir uns den Whale-Watch Booten Konkurrenz zu machen. Astrid hatte uns von ihrem letzten Ausflug zum Mount Dessert Rock vorgeschwärmt.
Nach einer kurzen Fahrt mit der Maschine konnten wir die Segel setzen und einen traumhaften Törn bis zum Mount Dessert Rock genießen. Bei unserer Ankunft war weit und breit keine Schwanzflosse zu sehen. Als wir schon darüber witzelten, ob die Wale bereits ins Wochenende entschwunden waren, zeigten sich 2 Wale unweit unseres Schiffes. Mit unserer derzeitigen Besegelung (Genoa 3 und Groß) waren eindeutig zu schnell für die Tiere. Nach dem Bergen der Genoa hatten wir unsere Geschwindigkeit auf ein erträgliches Maß reduziert. Kurz darauf tauchten die Wale neben unserem Schiff auf und binnen kurzer Zeit waren wir von Whale-Watcher-Booten umzingelt. Als die beiden Tiere für einige Minuten abtauchten, schoß die Flotte auf einem Punkt am Horizont zu, wo neue Herden gesichtet wurden.
Unsere Geduld wurde belohnt dichter als zuvor tauchten die Wale neben uns auf. Lange Zeit schien es, als wenn sie mit der X spielten. Uns allen stockte der Atem, nach einer Tauchpause tauchten die Tiere keine 2 Meter von der Bordwand entfernt auf, um unseren Kurs vor unserem Bug zu kreuzen. Die Crewmitglieder, die sich auf dem Bug postiert hatten wurden prompt von den Walen geduscht.
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Keiner von uns merkte, daß wir bereits eine
knappe Stunde auf der Beobachtungsposition waren, bevor
die Wale die Lust verloren und gänzlich abtauchten. wir richteten unseren Kur auf Frenchborro auf
Long Island aus, wo wir ca. 2,5 Stunden später einliefen. Ein eiligst abgesetztes
Expeditionsteam stellte fest, daß die örtliche Lobster-Bude nur
noch eine halbe Stunde geöffnet hatte. Sofort folgte der Rest der Crew, zu einem schmackhaften und
äußerst amüsanten Lobsteressen. Bei einer Runde Charade an Bord setzte sich die
ausgelassene Stimmung fort, bis nach und nach die Sonneneinstrahlung und der Segeltag seine
Wirkung zeigten und sich der Salon langsam aber merklich leerte.